„Glückshormon“ Dopamin macht Fruchtfliegen blind für Gefahren – Neues aus der Wissenschaft

Männliche Fruchtfliegen ignorieren einer internationalen Studie zufolge Gefahren wie Fressfeinde, wenn sie mit Balz und Paarung beschäftigt sind. Das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Carolina Rezaval (Universität Birmingham) war daran interessiert, wie das Gehirn Entscheidungen trifft und dabei Chancen und Risiken gegeneinander abwägt. Sie fanden heraus ,dass im fortgeschrittenen Stadium der Balz, wenn die Paarung nahe ist, die Fruchtfliegen-Männchen eine simulierte Bedrohung ignorieren.

Den ganzen Artikel finden Sie auf der Seite des IWD: https://nachrichten.idw-online.de/2024/09/02/glueckshormon-dopamin-macht-fruchtfliegen-blind-fuer-gefahren

Warum Eisen im Ozean nicht einfach rostet – ein neuer Modellansatz

Wie viel des lebenswichtigen Spurenelements Eisen im Ozean für Meeresorganismen verfügbar bleibt, hängt entscheidend von der Vielfalt organischer Moleküle im Meerwasser ab. Das zeigt eine neue Studie eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung von Dr. Martha Gledhill vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Weiter lesen Sie auf der Seite von GEOMAR: https://www.geomar.de/news/article/warum-eisen-im-ozean-nicht-einfach-rostet

Das Innenohr – ein weißer Fleck der Forschung

Das Innenohr, welches das Hör- und Gleichgewichtsorgan beherbergt, ist in gewisser Weise noch immer eine „Terra Incognita“, ein unbekannter Bereich. Trotz medizinischer Fortschritte ist überraschend wenig über die Ursachen von plötzlich auftretenden Erkrankungen wie dem Hörsturz oder Störungen des Gleichgewichtsorgans bekannt. Dieser geringe Kenntnisstand liegt darin begründet, dass das Innenohr im Gegensatz zum Auge nicht einsehbar ist.

Unter https://www.uni-konstanz.de/alumni/projektfoerderung-und-preise/projektarchiv/alumni-gefoerdertes-projekt/das-innenohr-ein-weisser-fleck-der-forschung/ können Sie weiterlesen.

Wie Eichen ihre Fressfeinde austricksen – Neues aus der Wissenschaft

Wenn Eichen stark von Raupen angefressen werden, treiben sie im nächsten Frühjahr später aus. Diese Strategie wirkt sehr gut gegen die Fressfeinde, wie ein internationales Forschungsteam zeigt.

Wenn Sie dies interessiert, können Sie auf der Seite der Uni Würzburg weiterlesen: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/eichen-fressfeinde/

Mit Maschinellem Lernen Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa vorhersagen – Neues aus der Wissenschaft

Lokale Faktoren wie saisonale Temperatur, der jahresabhängige Wasser- und Vegetationsindex oder Daten zur Tierdichte können genutzt werden, um regionale Ausbrüche der Vogelgrippe in Europa vorherzusagen. Das zeigen die Arbeiten eines Forschungsteams unter Leitung des Epidemiologen, Mathematikers und Statistikers Prof. Dr. Joacim Rocklöv. Die Forscherinnen und Forscher der Universität Heidelberg entwickelten ein auf Maschinellem Lernen basierendes Modell, das anhand verschiedener Indikatoren Ausbruchsmuster der hochpathogenen aviären Influenza in Europa mit hoher Genauigkeit voraussagen kann.

Wenn Sie das Thema interessiert, können Sie auf der Seite der Universität Heidelberg weiterlesen: https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/mit-maschinellem-lernen-ausbrueche-der-vogelgrippe-in-europa-vorhersagen

Kleines Gen, große Wirkung: Wie das Gen MKK3 die Keimruhe in Gerste steuert – Neues aus der Wissenschaft

Das Carlsberg-Forschungslabor, das erste industrielle Forschungslabor der Welt, hat einen wissenschaftlichen Durchbruch bekannt gegeben. Dieser könnte dazu beitragen, Nutzpflanzen vor klimabedingten Ernteausfällen zu schützen. Getreu dem Motto „Wie Bier sollte auch Wissenschaft geteilt werden“ sind die Ergebnisse der von Carlsberg geleiteten Forschung, an der auch das IPK Leibniz-Institut beteiligt war, jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht worden. Damit stehen sie Wissenschaft und Züchtung weltweit zur Verfügung.

Den Artikel können Sie auf der Seite des Informationsdienst Wissenschaft lesen: https://idw-online.de/de/news861146

FungiFacturing: 3D-gedruckte, nachhaltige Schallabsorber aus Pilzen und Pflanzenfasern

Pilze können als natürliche Schallschutzmittel eingesetzt werden. Diese Technik wird als FungiFacturing bezeichnet. Dabei werden Pilze in einer speziellen Substanz eingebettet, die als Schallabsorber fungiert. Diese Substanz ist in der Regel aus natürlichen Materialien wie Holz, Stroh, Lehm oder Kork hergestellt.

Die Formgebung findet durch 3-D-Druck statt, um individuelle Produktformen und pilzwachstumsfreunliche Strukturen innerhalb des Produktes zu ermöglichen.

Hier geht´s zur Seite des Fruanhofer Instituts: https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/projekte/fungifacturing.html

Neue Erkenntnisse über den Jetstream ermöglichen bessere Klimavorhersagen – Neues aus der Wissenschaft

Jetstreams gelten als „Wettermotor“: Die Windströmungen in großer Höhe treiben Hoch- und Tiefdruckgebiete voran und sind damit maßgeblich für unser Wetter verantwortlich. Wie sich der Klimawandel auf diese Luftströme auswirkt, ist allerdings noch unklar. Ein Team von Klimawissenschaftler:innen der Universität Leipzig und weiterer Forschungseinrichtungen hat jetzt eine Methode gefunden, die für ein tieferes Verständnis des sogenannten Eddy Driven Jets auf der Südhalbkugel sorgt und bessere Vorhersagen für die kommenden Jahre zulässt, wie dieses Windband auf den Klimawandel reagiert. Ihre Erkenntnisse haben sie gerade im Fachjournal PNAS veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite er Uni Leibzig: https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/neue-erkenntnisse-ueber-den-jetstream-ermoeglichen-bessere-klimavorhersagen-2025-07-15

Smartphone trifft Schmetterling: Jeder Mensch sieht die Natur mit anderen Augen – Neues aus der Wissenschaft

Wenn Smartphone-Kameras auf Artenvielfalt treffen, entsteht ein neues Fenster zur Natur. Eine neue Studie der Universität Salzburg gemeinsam mit dem Haus der Natur Salzburg, den Universitäten von Innsbruck, Potsdam (Deutschland) und Torun (Polen) sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (Deutschland) zeigt nun auf wie unterschiedlich Menschen die Tier- und Pflanzenwelt wahrnehmen. Das Ergebnis: Die Natur wird sehr selektiv wahrgenommen – abhängig von App, Nutzergruppe und Vorwissen.

Den spannenden Beitrag finden Sie auf der Seite der Senckenberg-Gesellschaft: https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/smartphone-trifft-schmetterling-jeder-mensch-sieht-die-natur-mit-anderen-augen/

Invasive Arten: Globale Bedrohung für Natur, Wirtschaft, Ernährungssicherheit und menschliche Gesundheit – Neues aus der Wissenschaft

Welche Auswirkungen haben invasive gebietsfremde Arten auf Biodiversität, auf die Beiträge der Natur für die Menschen, auf die nachhaltige Entwicklung und auf die Lebensqualität der Menschen? Welche Möglichkeiten gibt es, diese Auswirkungen zu vermeiden oder zu reduzieren? Welche Optionen und Vorgehensweisen stehen zur Entscheidungsfindung auf unterschiedlichen Ebenen und für die relevanten Akteure zur Verfügung?

Das IPBES Assessment zu invasiven gebietsfremden Arten und ihrer Kontrolle befasst sich mit einem der wichtigsten direkten Treiber des Biodiversitätsverlusts.

Den deutschsprachigen Bericht des IPBES Globales Assessment finden Sie hier.