Durchbruch bei CRISPR/Cas – Neues aus der Wissenschaft

Großer Fortschritt an der CRISPR-Front. Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) ist es gelungen, sehr effizient große Gen-Abschnitte stabil und präzise in die DNA von höheren Pflanzen einzubauen. Dafür optimierten sie die Gen-Editierungsmethode CRISPR/Cas, die gemeinhin als Genschere bekannt ist. Das verbesserte CRISPR-Verfahren bietet sowohl für die Züchtung als auch für die Wissenschaft großartige Möglichkeiten der gezielten Veränderung des Erbguts von höheren Pflanzen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Leibnitzinstituts:https://www.ipb-halle.de/oeffentlichkeit/aktuelles/artikel-detail/durchbruch-bei-crisprcas-optimierte-genschere-erlaubt-den-stabilen-einbau-von-grossen-genen/

Was das Insekt nicht kennt, das frißt es nicht – Neues aus der Wissenschaft

Mehrere Tausend einheimische Insektenarten in Deutschland sind von einheimischen Gehölzen abhängig. Allerdings – wie auch hier neulich berichtet – werden in der Bundesrepublik im Zusammenhang mit Anpassungen an den Klimawandel zunehmend gebietsfremde Baumarten gepflanzt. Senckenberg-Forschende zeigen in Kooperation mit weiteren Wissenschaftlern, dass die Verwendung einheimischer Baumarten unabdingbar ist, um dem Rückgang einheimischer Insektenarten zu begegnen.

Lesen Sie weiter auf der Seite der Senkenberg-Gesellschaft: https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/was-das-insekt-nicht-kennt-das-frisst-es-nicht-einheimische-gehoelze-fuer-etwa-ein-drittel-der-insekten-in-deutschland-unverzichtbar/

Kein Wurm tickt wie der andere – Neues aus der Wissenschaft

Neue Studie bescheinigt selbst einfachen Meeresbewohnern einen Hang zum Individualismus. Sportler oder Couch-Potato? Überpünktlich oder zeitvergessen? Auch im Tierreich gibt es unterschiedliche Persönlichkeiten, die jeweils ihren eigenen Lebensstil pflegen.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Alfred-Wegener-Instituts: https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse/presse-detailansicht/kein-wurm-tickt-wie-der-andere.html

„Du blindes Huhn“ – ein Spruch, der nicht stimmt

Hühner können sehr gut in der Nähe und bei Tageslicht sehen. Selbst in fünf Metern Entfernung können sie kleine Würmer und Körner erkennen. Pro Sekunde kann ihr Gehirn mehr Bilder auswerten als wir Menschen. Der Spruch stimmt also ganz und gar nicht.

Weitere Infos über das älteste Haustier des Menschen findet ihr beim SWR-Kindernetzwerk: https://www.kindernetz.de/wissen/tierlexikon/steckbrief-huhn-100.html

Dort findet ihr auch Steckbriefe über andere Haustiere.

Wie gesund sind Veggie-Produkte? – Infos von den Ernährungs-Docs

Veggie-Würstchen und Kartoffelecken, vegane Burger beim Grillabend – deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher greifen immer häufiger zu Fleischalternativen.

Ob aus gesundheitlichen Gründen oder für den Klima- und Umweltschutz immer mehr Menschen möchten ganz oder teilweise auf tierische Produkte verzichten. Doch pflanzliche Lebensmittel im Fleischstil sind nicht immer gesund. Viele Fleischersatzprodukte sind stark verarbeitet und enthalten Aromen und Zusatzstoffe. “ Das ist viel Chemie, kaum Protein, dafür viele Fett und Kohlenhydrate. Da kann man auch Chips essen“, urteilt ein Ernährungsexperte, der sich selbst vegetarisch ernährt.

Beim foodwatch-Marktcheck mit 15 beliebten veganen Produkten gibt es weitere Informationen, welche Produkte empfehlenswert sind: https://www.foodwatch.org/de/haeufig-unausgewogen-vegane-fleischersatzprodukte

Die erste chinesische Nobelpreisträgerin Youyou Tu – die Professorin der drei „Keine“

Malaria ist eines der größten Gesundheitsprobleme in Entwicklungsländern, dort sterben täglich Tausende Kinder an dem gefährlichen Parasiten Plasmodium. Die Malaria-Sterblichkeit wurde durch die Arbeit von Youyou um erstaunliche sechzig Prozent gesenkt, die Hälfte dieser Reduzierung entfällt auf moderne Therapien wie die ‚Artemisin-basierte Kombinationtherapie‘, die andere Hälfte auf verbesserte Präventionsmaßnahmen. Doch wie dieser Wirkstoff gefunden wurde, gleicht einem Wissenschaftskrimi und dann bekam eine Frau den Nobelpreis, die keine Mitgliedschaft in der prestigeträchtigen Chinesischen Akademie der Wissenschaften, keinen Doktortitel und keine Forschungserfahrung außerhalb Chinas hatte.

Lesen Sie die spannende Geschichte bei den Lindau Nobel Laureate Meetings: https://www.lindau-nobel.org/de/die-erste-chinesische-nobelpreistragerin-youyou-tu/

Der „fremde weiße Menschenaffe“ wird 90 Jahre – zum Geburtstag von Jane Goodall

Es gibt wohl niemanden der besser über Schimpansen Bescheid weiß als sie. Mit ihrem empathischen Ansatz revolutionierte Jane Goodall den Blick auf Schimpansen. Heute wird die Forscherin 90 Jahre alt.

Jahrzehntelang forschte sie unter wildlebenden Affen in Afrika, schloß sogar Freundschaften mit ihnen und bewies, wie klug und fürsorglich sie sein können. Jane Goodall setzt sich heute noch für Umweltschutz ein und reist mit Vorträgen um die Welt. Und das mit 90 Jahren.

Auf ihrer Homepage erfahren Sie vieles über ihr Leben: https://janegoodall.de/

Forscher entdeckten neue riesige fossile Schildkrötenart – Neues aus der Wissenschaft

Mit einer Panzerlänge von 180 cm ist sie eine der größten Süßwasserschildkröten weltweit. Peltocephalus maturin sei zwischen 9000 und 40000 Jahre alt und stammt aus dem Amazonasgebiet. Ein Teil des Unterkiefers wurd dort von Goldgräbern entdeckt. Einen Kurzfilm zu der Entdeckung können Sie sich auf der Seite von Geo anschauen.

Kabelbakterium Electronema: Lebender Stromleiter – Neues aus der Wissenschaft

Stromleitende Bakterien: das klingt wie Science-Fiction. Doch vor zwölf Jahren fanden Forschende am Grund von Meeren und Seen mikrobielle Ketten, die Strom über mehrere Zentimeter leiten können. Der wichtigste Vertreter dieser neuen Kabelbakterien erhielt vorläufig den Namen Candidatus Electronema. Denn sie können zwar in der Natur nachgewiesen, aber noch nicht isoliert im Labor vermehrt werden.

Alles Weitere über die Mikrobe des Jahres 2024 finden Sie auf der Seite der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie: https://vaam.de/infoportal-mikrobiologie/mikrobe-des-jahres/mikrobe-des-jahres-2024/

Eine Fremdsprache verändert die Gehirnverbindungen – Neues aus der Wissenschaft

Forschenden des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben faszinierende Erkenntnisse darüber gewonnen, wie sich das Gehirn verändert, wenn Erwachsene eine neue Sprache lernen. Sie haben dafür ein umfangreiches Intensivprogramm zum Erlernen der deutschen Sprache für syrische Flüchtlinge organisiert und den Lernfortschritt im Gehirn der Teilnehmenden analysiert. Das Erlernen einer Zweitsprache verstärkt Nervenverbindungen des Sprachnetzwerks in der linken Gehirnhälfte.

Den ganzen Artikel finden Sie auf der Seite des MPI: https://www.mpg.de/21335470/0108-nepf-erlernen-einer-zweitsprache-veraendert-gehirnverbindungen-149575-x