Experimente zur Bionik – eine kostenlose Fortbildung für Lehrkräfte und Studierende: Start 22.11.2022

In unserer neuen Fortbildung erwarten Sie Experimente zur Bionik, die Sie selbst mit einfachen Mitteln durchführen können. Die Experimente sind ergänzt durch zahlreiche Beispiele aus dem Alltag, in denen die Bionik-Effekte angewendet und genutzt werden.

Wir haben in der Vorbereitung noch viel gelernt, denn wie immer liegt der Teufel im Detail, und viel Freude gehabt beim Durchführen und Filmen der Experimente. Daher wünschen wir auch Ihnen viel Spaß beim Entdecken, Ausprobieren, Anschauen und Lernen und sind gespannt, wie Ihnen unser neuer Kurs gefällt.

DatumUhrzeitAblauf
22.11.202216.00-
17.30 Uhr
Auftaktveranstaltung (gemeinsam über ZOOM) Einführender Vortrag und Überblick über den Moodle-Kurs
bis 05.12.2022freie ZeiteinteilungSichtung der Materialien und Videos (digital über den Moodle-Kurs)
13.12.202216.00-
17.30 Uhr
Abschlussveranstaltung (gemeinsam über ZOOM) Besprechung von Fragen und gemeinsame Diskussion

Experimente rund um die Bionik in der Fortbildung:

  • Der Lotus-Effekt I: Lotus-Effekt nachgemacht!
  • Der Lotus-Effekt II: Alokasia-Test
  • Der Anti-Lotus-Effekt
  • Mach mich nicht nass…
  • Von Zapfen und Funktionskleidung
  • Pflanzen, die von den Toten auferstehen
  • Der Klettverschluss
  • Palmspeer und Leichtbauweise
  • Der Windsack und die Stimmbänder
  • Der Flug der Ahornfrucht und Otto Lilienthal

Die Fortbildung ist für Lehrkräfte und Studierende kostenlos. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail bis spätestens zum 20.11.2022 mit Namen und Schule bzw. Uni an: biofortbildung@uni-due.de 

Die Große Klette – Fotos zur Bionik

Das Bild zeigt einen Kletthaken des Fruchtstandes der Großen Klette.  Er ist Vorbild der Kletthaken der Klettverschlüsse, die durch  Georges de Mestral (1907 – 1990) zum Patent angemeldet wurden. Bei Spaziergängen im Wald mit seinem Hund fielen ihm die Früchte der Großen Klette auf, die sich im Fell seines Hundes verhakten. Er untersuchte die Kletten unter dem Mikroskop und erkannte das Prinzip, aus dem er als Ingenieur ein Verschluss-System mit Haken und Ösen entwickelte. Er gründete die Firma Velcro Industries, die heute Weltmarkführer beim Verkauf von Klettprodukten ist.

Weitere Infos und kostenlose Arbeitsblätter finden Sie von mir auf dem Lehrermarktplatz eduki

Klette, Nagetierzahn, Palmmale und Co. – kostenlose Bilder und Materialien zum Download

Das Bild zeigt einen Kletthaken des Fruchtstandes der Großen Klette. Er ist Vorbild der Kletthaken der Klettverschlüsse, die durch Georges de Mestral (1907 – 1990) zum Patent angemeldet wurden.

Bei Spaziergängen im Wald mit seinem Hund fielen ihm die Früchte der Großen Klette auf, die sich im Fell seines Hundes verhakten. Er untersuchte die Kletten unter dem Mikroskop und erkannte das Prinzip, aus dem er als Ingenieur ein Verschluss-System mit Haken und Ösen entwickelte. Er gründete die Firma Velcro Industries, die heute Weltmarkführer beim Verkauf von Klettprodukten ist. 

Hier geht´s zum Download. 

Unter meinem Account bei Lehrermarktplatz finden Sie auch noch weitere kostenlose Fotos und Materialien zur Bionik.

Bionik – Innovative Aufgaben für die Sekundarstufe I

Das Heft enthält 18 Materialien zu unterschiedlichen Anwendungen der Bionik. Die Materialien wurden im Rahmen eines unterrichtspraktischen Seminars durch Studierende der Universität konzipiert, gestaltet und mit Kindern und Jugendlichen ausprobiert.
Das Heft bietet Materialien, die als einzelne Arbeitsblätter oder an Lernstationen für Kernunterricht, Vertiefungskurse und Arbeitsgemeinschaften eingesetzt werden können.

ISBN 978-3-7386-0746-8  –  Das Reihenheft ist über den Buchhandel erhältlich. Weitere Informationen finden sie hier.

Biologische Klebstoffe für Wundheilung, Kosmetik und Co. – ein Beispiel aus der Bionik

Feuersalamander warnen mit ihrer Färbung vor giftigen Hautsekreten. Andere Salamander setzen sich auf klebrige Art zur Wehr. Mit seinem Sekret verklebt der Marmor-Querzahnmolch (Ambystoma opacum) das Maul von Schlangen und kann dann entkommen.

Der Kleber klebt auch ausgezeichnet auf menschlicher Haut. „Es klebt wie Sekundenkleber auf der Haut, wird allerdings nicht so hart und könnte sich sich für den Bereich Wundhealing eignen“, ist Dr. Janek von Byern, Ludwig-Boltzmann-Instituts für Experimentelle und Klinische Traumatologie, überzeugt.
Die Klebstoffforschung arbeitet auch mit weiteren Tieren. Hier finden Sie einen Artikel.