„Rund um das Wasser“ – Fortbildung zum Einsatz der Forscherbox für 10-12 jährige Kinder

In dieser digitalen Fortbildung lernen Sie den Einsatz unserer Forscherbox „Rund um das Wasser“ kennen. Sie enthält 11 Stationen mit motivierenden Experimenten für 10-12-jährige Kinder. Diese können im Kernunterricht, in AGs oder Experimentierprojekten, z.B. auch am Tag der offenen Tür, eingesetzt werden. Sie erhalten das Forscherheft, Stationen- und Expertenkarten sowie fachdidaktische Hintergrundmaterial zum Einsatz.

Termininfos und aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Fortbildungsseite.

Alle Experimente werden durch das Forscherheft und Filme unterstützt. Die Projektbox inklusive der Forscherhefte ist bei uns nach absolvierter Fortbildung auf Anfrage ausleihbar! Sie können sich die Box aber auch selbst zusammenstellen. Eine Übersicht über das Material finden Sie hier zum Download.

„Auf Spurensuche“ – Medikamente und andere Stoffe im Wasser für die 7.-10. Klasse

Was ist im Wasser eigentlich so alles drin? Warum kann man zum Beispiel Hormone darin finden? Und was hat unser Umgang mit Arzneimitteln damit zu tun?

Unser Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Daher kommt der Reinigung von Abwasser, der Trinkwasserproduktion und dem Verbrauch von Wasser eine besondere Bedeutung zu. Seit einigen Jahren werden Rückstände von Spurenstoffen, z.B. Medikamenten, im Wasserkreislauf und deren Wirkungen im Ökosystem und für den Menschen thematisiert.

Anmeldeinfos und Termine finden Sie auf der Fortbildungsseite.

In dieser Fortbildung lernen Sie den Einsatz unserer Projektbox „Auf Spurensuche – Medikamente und andere Stoffe im Wasser“ kennen. Die Box bietet interessante Aufgaben, Experimente und Ideen für kleine Aktionen zu diesem wichtigen Thema. Neben dem Arbeitsmaterial für 15 Stationen beinhaltet sie ein Projektheft für die Schülerinnen und Schüler sowie Begleitmaterial für Lehrkräfte. Entwickelt wurde die Forscherbox von der Biologiedidaktik der Universität Duisburg-Essen im Rahmen des Projekts „Essen macht’s klar – weniger Medikamente im Abwasser“.

Die Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen zeigen: Das Material funktioniert und lässt sich flexibel in unterschiedlichen Formaten im Schulalltag einsetzen – vom Regelunterricht in der 7. bis 10. Klasse über Wahlpflichtfächer und Differenzierungskurse bis hin zu Projekttagen.

Das Material zur Fortbildung können Sie sich auf der Seite der Emschergenossenschaft anschauen.Die Projektbox inklusive der Forscherhefte ist bei uns nach erfolgreich absolvierter Fortbildung auf Anfrage ausleihbar! Sie können sich die Box aber auch selbst zusammenstellen. Eine Übersicht über das Material finden Sie hier.

Mit welchem Tier ist die Seekuh verwandt? – ein Rätsel

a) Robbe

b) Elefant

c) Wal

Tatsächlich ist Antwort b) der Elefant richtig. Unter den heute lebenden Tieren sind die Elefanten die nächsten Verwandten.

Neben den Walen und den Robben sind Seekühe das dritte größere Taxon meeresbewohnender Säugetiere.

Im Duisburger Zoo sind aktuell zwei Seekühe im neuen Rio Negro Becken eingetroffen. Es lohnt sich die ungewöhnlichen Tiere dort zu besuchen.

Was ist ein Uferlaufwolf? – ein Rätsel

Nein, das ist kein Uferlaufwolf. Das ist ein Wasserläufer. Ein Uferlaufwolf ist ein anderer Name für die Dunkle oder Gebänderte Wolfsspinne (Pardosa amentata).

Gemeinsam mit dem Wasserläufer hat sie, dass sie auch über das Wasser laufen kann, indem sie die Oberflächenspannung nutzt. Ein schönes Beispiel aus der Natur für den Unterricht, wenn man sonst nur den Wasserläufer nutzt. Übrigens kann auch eine Wanze über das Wasser laufen, der Bachläufer.

Die DunkleWolfsspinne jagt wie alle Laufwölfe bevorzugt kleinere Insekten. Sie baut kein Netz, sondern jagt als freilaufender Lauerjäger. Mit Ihrem Giftbiss lähmt sie die Beute.

Interessant ist auch, dass das Weibchen ihren Eikokon an die Spinnwarzen heftet und mit sich herumträgt. Die Jungtiere klettern nach dem Schlüpfen auf den Hinterleib, wo sie noch einige Zeit herumgetragen werden, bis sie selbständig sind.

Einfach Uferlaufwolf und Bachläufer bei Wikipedia oder beim NABU googlen.

Beyond Emscher im Ruhrmuseum Essen – Aktuelle Ausstellung

Vom Auenland, zur „Köttelbecke“ hin zur Abwasserfreiheit – mit der bisher größten Fotografie-Ausstellung auf Zollverein präsentieren die Emschergenossenschaft und die Stiftung Zollverein mit „Beyond Emscher“ in der spektakulären Mischanlage 1.100 zeitgenössische Bilder, die die Emscher-Region und ihre Menschen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen.

Hier geht´s zum Ruhrmuseum.

Das Ruhrmuseum vergibt auch Praktikumsplätze. Auf der Seite des Teams finden Sie alle Informationen zur Bewerbung. Allerdings ist die Vergabe langfristig angelegt. Infos finden Sie hier: https://ruhrmuseum.de/museum/ueber-uns

Can you walk on water?

Das Experiment, das bei der Wasserfortbildung am meisten begeistert hat , war „Ein besonderes Gemisch – fest oder flüssig? – ein Experiment, bei dem Maisstärke mit Wasser gemischt wird.

Einfach solange Wasser zur Maisstärke geben, bis es gerade flüssig wird. Ähnlich wie bei Zuckerguß muss man aufpassen, dass es nicht zu flüssig wird.

Die flüssige Mischung kann man in der Hand zu einer Kugel rollen, mit der Hand darauf schlagen oder eine Murmel darauf fallenlasssen, ohne dass es spritzt.
Oder man kann mit dem Löffel umrühren. Wenn man dies schnell macht, gelingt es nicht. Die Flüssigkeit wird hart. Langsam ist es kein Problem.

Das Gemisch reagiert als nicht-newtonsche Flüssigkeit auf Druck, der die Stärkemoleküle verhakt. Auch Ketchup und Blut sind Beispiele für nicht-newtonsche Flüssigkeiten. Deshalb braucht man auch beim Ketchup Geduld, bis er aus der Flasche fließt.

Besonders eindrucksvoll ist es, wenn man ein Schwimmbecken z.B. für Kinder füllt und dann über das Wasser läuft oder springt.
Filme gibt es dazu im Internet eine Menge. Ein großes Becken wird im Film „Experiment – Auf dem Wasser gehen – Running over non-newtonian liquid“ vom östereichischen Physikmobil http://www.physikmobil.at zu verfügung gestellt.
Hier geht´s zum Film auf YouTube.

Stationenlernen mit Experimenten: kostenfreie Onlineschulung für Lehrkräfte und Umweltbildner*innen

Am 24. Mai 2022 beginnt die Fortbildung zur Forscherbox „Rund um das Wasser“

Welche Stoffe lösen sich im Wasser, und welche nicht? Wieso können manche Tiere auf dem Wasser laufen? Wie bringt man Eis ganz schnell zum Schmelzen? Mit der Forscherbox „Rund um das Wasser“ erwerben insbesondere Kinder von 10 bis 12 Jahren bei spannenden Experimenten viel Wissen rund um das feuchte Element. In Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen bieten wir eine digitale Fortbildung für Lehrkräfte und Umweltbildner*innen zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Box an. Sie möchten Ihren Unterricht durch praktisches Stationenlernen noch lebendiger gestalten? Dann ist dieser kostenfreie Kurs genau das Richtige für Sie. Los geht es am 24. Mai 2022 um 16 Uhr mit einer gemeinsamen Einführung via Zoom.

Nach einem Überblick über die Projekthefte, Stationen und Versuchsanordnungen haben die Teilnehmer*innen bis zum 13. Juni 2022 die Möglichkeit, über einen Moodle-Kurs alle Stationen, Experimente und Filme zu sichten – bei freier Zeiteinteilung.

Zum Abschluss ist dann am 14. Juni von 16 Uhr bis 17:30 Uhr eine gemeinsame Diskussionsrunde über Zoom geplant, in der es wertvolle Tipps zum Einsatz der Materialien im Unterricht, in AGs usw. gibt und Fragen beantwortet werden. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat – und Sie können die Boxen für Ihren Unterricht ausleihen.

Interessant für Sie? Dann melden Sie sich gleich bzw. bis zum 17. Mai 2022 per E-Mail mit Ihren Kontaktdaten bei Silvia Wenning (biofortbildung@uni-due.de) an.

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.uni-due.de/biologiedidaktik/fortbildungsveranstaltungen.php

Fortbildungen „Auf Spurensuche“ und „Rund um das Wasser“ – kostenlos für Lehrkräfte

Wir bieten weitere digitale Fortbildungen von der Biodidaktik der Uni Duisburg Essen an, die durch die Emschergenossenschaft gefördert werden:

Weitere Infos finden Sie auf den Seiten der Biologiedidaktik.

Korallen filtern Mikroplastik aus Meerwasser – Aktuelles aus den Wissenschaften

„Korallen sind die ersten Organismen, die als lebende Senke für Mikroplastik im Meer entdeckt wurden“, sagt Dr. Jessica Reichert, JLU-Korallenforscherin und Studienleiterin. „Unsere Studie lässt Korallenriffe in neuem Licht erscheinen. Sie können nicht nur dabei helfen, das ökologische Gleichgewicht der Ozeane zu erhalten, sondern auch als Langzeitspeicher für Mikroplastik dienen.“

In den Gießener Meerwasser-Aquarien simulierten sie eine starke Mikroplastik-Belastung. Wie die Tiere die etwa 100 Mikrometer kleinen Teilchen in ihre Körper aufnehmen, lesen Sie hier.