Welcher Vogel auf Galapagos fängt seine Fische nicht selbst – ein Rätsel

Galapagos ist ein ungewöhnlicher Ort. Die Inseln erfordern unglaubliche Angepasstheiten der Bewohner an die unwirtlichen Bedingungen. Das Jagen von Fischen ist eine gute Möglichkeit an Nahrung zu kommen, aber nicht alle machen das selbst, sondern lassen jagen. Kommen die Jäger zurück um ihre Jungen zu füttern, bedienen sich andere. Wer jagt nicht selbst? Ist es der Blaufusstölpel, der Albatross, der Fregattvogel oder die Spottdrossel?

Tatsachlich sind es der Fregattvogel und die Spottdrossel. Fregattvögel bedienen sich bei den Albatrossen und Spottdrosseln haben sich auf die Blaufusstölpel spezialisiert. Galapagos ist unbedingt eine Reise wert. Das muss man gesehen haben 🙂

Stunde der Wintervögel – Vom 6. bis 9. Januar 2022 heißt es wieder: Vögel beobachten und zählen

„Vom 6. bis 9. Januar 2022 findet zum zwölften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreund*innen auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen“ beschreibt der NABU seine Aktion. Bitte beteiligen Sie sich und gönnen sich eine Stunde Muße.

BirdNET-APP – Mehr als 3.000 Vogelarten kinderleicht identifizieren

Mit der Aufnahmefunktion der BirdNET-App können Sie die Vogelstimmen aufnehmen.Wurde ein Vogel erkannt, werden Sie mit Informationen über die Art versorgt. Die Vogelfunde können Sie abspeichern und mit Freunden teilen. Sie werden ausschließlich anonymisiert an die Server der TU Chemnitz übermittelt. Das Forschungsprojekt BirdNET setzt künstliche Intelligenz und neuronale Netze ein, um Computer darin zu trainieren, mehr als 3.000 der häufigsten Vogelarten weltweit zu identifizieren.

Keine In-APP Käufe.Seriöser Anbieter. Für Android und IOS.Funktioniert erstaunlich gut und macht, gerade auch als Anfänger viel Freude!

Ist das ein Otter? – In Nicaragua sind andere Tiere unterwegs…

Ich habe eine Patenschaft in Nicaragua übernommen. Dem kleinen Mädchen habe ich Bilder meiner Katze geschickt, die sie für einen Otter hielt. Ihre Lieblingstiere sind der Nationalvogel Nicaraguas, der Guardabarranco, Guardatinajas und Guatusas, die ich erstmal googlen musste. 

Spannende Einblicke in eine exotische Welt. Der Kontakt macht viel Freude und die Kinder benötigen gerade auch jetzt in der Pandemie Unterstützung. Vielleicht haben Sie ja 28€ im Monat für ein Patenkind über. Für so wenig Geld bekommt es Gesundheitsfürsorge und Schulbildung und einiges mehr. 

Mein Patenkind habe ich bei Plan.de . 

Und hier sind kurze Videos von dem Agouti 

und dem Nationalvogel. Da bekommt man Reisefieber…

Vögel am Futterhaus – kostenlose App für 4.-6. Klasse geeignet

Naturgucker.de hat einige Apps herausgegeben, die sich zur Naturbeobachtung anbieten. Für die Bestimmung von Vögeln am Futterhaus gibt es eine App mit einem einfachen Farbbestimmungsschlüssel zu 35 Arten, die häufig zu sehen sind. Die App bietet zudem wunderschöne Tierportraits und Hintergrundinformationen.

Die App-Übersicht von Naturgucker finden Sie hier.

Zusätzlich zur App gibt es eine Webseite Voegel-am-futterhaus.de.

Wem 35 Arten zu wenig sind, kann auf die Vogel-App des NABU zurückgreifen. Sie enthält 307 Arten, ist allerdings aufwendiger zu bedienen.

Auf den Spuren von Weißstorch, Waldrapp und Co.: Mit Animal Tracker die Routen von Wildtieren verfolgen!

Dank GPS-Signalen, die winzige Sender auf dem Rücken der Tiere senden, sind Sie dabei. Die App wurde vom Max-Planck-Institut für Ornithologie entwickelt und unterstützt als Citizen Sciene Projekt die Forscher. Sie können Wildtiere auf der ganzen Welt suchen, ihre Routen verfolgen und auch selbst Beobachtungen eingeben.

Werden Sie selbst Forscher oder lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler forschen.
Eine Anleitung für die APP finden Sie hier.

Welse stranden, um Tauben zu fangen – Französische Studie zu einer interessanten Angepasstheit nutzbar für den Evolutionsunterricht

Im französische Albi im Fluss Tarn gibt es Welse, die aus dem Wasser Tauben auflauern und stranden, um sie zu fangen. Dieses Verhalten ist für Süßwasserfische bisher nicht nachgewiesen worden.
Frédéric Santoul von der Universität in Toulouse führte dazu eine umfangreiche Studie durch, die zeigt, dass nur die Tiere bis 1,5 m dieses Verhalten zeigen und nur auf sich bewegende Tauben reagieren.

Er vermutet, dass die in diesem Gebiet eingewanderten Tiere sich damit einen Vorteil verschaffen, um an Nahrung zu gelangen, wenn das Fischangebot nicht groß ist.
Hier ist ein Artikel mit einem Video, das die Tiere beim Fang zeigt.
Hier ist der Forschungsartikel, der für den Unterricht drei PPT-Folien zu den Ergebnissen enthält.
Das Bild ist übrigens in Tschechien aufgenommen, wo der Wels heimisch ist und bis zu 2m lang werden kann.

Beo-Dating-Center für das Zootier des Jahres 2020

Beos können Stimmen besser imitieren als Papageien. Deswegen werden die asiatischen Vögel gerne gehandelt. Außerdem gelten sie in manchen Ländern als Delikatesse und stehen in manchen Arten kurz vor der Ausrottung.

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) hat ihn deshalb zum Zootier des Jahres erklärt. Warum sie ein Dating-Center benötigen, finden Sie auf der Seite der ZGAP.
P.S. Daraus könnte man auch sehr leicht ein spannendes Mystery erstellen…

Ohne Wölfe – weniger Singvögel! Ein verblüffendes Beispiel für die nicht immer einfachen Zusammenhänge in Ökosystemen

Die Beziehungen in Ökosystemen sind sehr komplex. Neben Räuber-Beute-Beziehungen beeinflussen noch andere Zusammenhänge die Zusammensetzung der Biozönose. Im Banff-Nationalpark hat man herausgefunden, dass durch die Rückkehr der Wölfe sich die Anzahl der Singvögel verdoppelt hat.

Die Wölfe jagen Wapitis-Hirsche, die bisher als ausgewachsene Tiere keine Feinde hatten. Vermehren sich Wapiti-Hirsche stark, verbeißen sie vor allem Pappeln und Weiden. Dadurch haben die Singvögel weniger Nistmöglichkeiten und ihre Zahl nimmt ab.
Seit die Wolfspopulationen wieder gestiegen sind, wachsen auch die Populationen anderer Aasfresser, wie Weißkopfseeadler, Kojoten, Kolkraben, Elstern und viele mehr.
Wer genauer nachlesen möchten:
„Wieder Wölfe im Yellowstone-Park“, Spektrum der Wissenschaft, 2004
oder die Originalliteratur: Reintroduction of Wolves to Yellostone National Park, Smiths and Bangs, 2009