Kein Wurm tickt wie der andere – Neues aus der Wissenschaft

Neue Studie bescheinigt selbst einfachen Meeresbewohnern einen Hang zum Individualismus. Sportler oder Couch-Potato? Überpünktlich oder zeitvergessen? Auch im Tierreich gibt es unterschiedliche Persönlichkeiten, die jeweils ihren eigenen Lebensstil pflegen.

Lesen Sie weiter auf der Seite des Alfred-Wegener-Instituts: https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse/presse-detailansicht/kein-wurm-tickt-wie-der-andere.html

„Du blindes Huhn“ – ein Spruch, der nicht stimmt

Hühner können sehr gut in der Nähe und bei Tageslicht sehen. Selbst in fünf Metern Entfernung können sie kleine Würmer und Körner erkennen. Pro Sekunde kann ihr Gehirn mehr Bilder auswerten als wir Menschen. Der Spruch stimmt also ganz und gar nicht.

Weitere Infos über das älteste Haustier des Menschen findet ihr beim SWR-Kindernetzwerk: https://www.kindernetz.de/wissen/tierlexikon/steckbrief-huhn-100.html

Dort findet ihr auch Steckbriefe über andere Haustiere.

Wie gesund sind Veggie-Produkte? – Infos von den Ernährungs-Docs

Veggie-Würstchen und Kartoffelecken, vegane Burger beim Grillabend – deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher greifen immer häufiger zu Fleischalternativen.

Ob aus gesundheitlichen Gründen oder für den Klima- und Umweltschutz immer mehr Menschen möchten ganz oder teilweise auf tierische Produkte verzichten. Doch pflanzliche Lebensmittel im Fleischstil sind nicht immer gesund. Viele Fleischersatzprodukte sind stark verarbeitet und enthalten Aromen und Zusatzstoffe. “ Das ist viel Chemie, kaum Protein, dafür viele Fett und Kohlenhydrate. Da kann man auch Chips essen“, urteilt ein Ernährungsexperte, der sich selbst vegetarisch ernährt.

Beim foodwatch-Marktcheck mit 15 beliebten veganen Produkten gibt es weitere Informationen, welche Produkte empfehlenswert sind: https://www.foodwatch.org/de/haeufig-unausgewogen-vegane-fleischersatzprodukte

Die erste chinesische Nobelpreisträgerin Youyou Tu – die Professorin der drei „Keine“

Malaria ist eines der größten Gesundheitsprobleme in Entwicklungsländern, dort sterben täglich Tausende Kinder an dem gefährlichen Parasiten Plasmodium. Die Malaria-Sterblichkeit wurde durch die Arbeit von Youyou um erstaunliche sechzig Prozent gesenkt, die Hälfte dieser Reduzierung entfällt auf moderne Therapien wie die ‚Artemisin-basierte Kombinationtherapie‘, die andere Hälfte auf verbesserte Präventionsmaßnahmen. Doch wie dieser Wirkstoff gefunden wurde, gleicht einem Wissenschaftskrimi und dann bekam eine Frau den Nobelpreis, die keine Mitgliedschaft in der prestigeträchtigen Chinesischen Akademie der Wissenschaften, keinen Doktortitel und keine Forschungserfahrung außerhalb Chinas hatte.

Lesen Sie die spannende Geschichte bei den Lindau Nobel Laureate Meetings: https://www.lindau-nobel.org/de/die-erste-chinesische-nobelpreistragerin-youyou-tu/

Ein Kartoffel-Experiment: kann man eine Kartoffel mit einem Strohhalm durchbohren? – jede Woche ein neues verblüffendes Experiment als Film

Eine harte, rohe Kartoffel mit einem weichen Papierstrohhalm zu durchbohren ist kaum möglich, denkst du? Mit ein wenig Physik ist das kein Problem! Wir zeigen dir ein genial einfaches Experiment, mit dem du leicht deine Freunde beeindrucken kannst. Probiert’s aus! Jeden Freitag neue Videos! Gesellschaft für Umweltbildung Baden-Württemberg e.V. http://www.gub-bw.de/

Und hier ist das Kartoffelvideo: https://www.youtube.com/watch?v=cDe4RJKsZi8

Der „fremde weiße Menschenaffe“ wird 90 Jahre – zum Geburtstag von Jane Goodall

Es gibt wohl niemanden der besser über Schimpansen Bescheid weiß als sie. Mit ihrem empathischen Ansatz revolutionierte Jane Goodall den Blick auf Schimpansen. Heute wird die Forscherin 90 Jahre alt.

Jahrzehntelang forschte sie unter wildlebenden Affen in Afrika, schloß sogar Freundschaften mit ihnen und bewies, wie klug und fürsorglich sie sein können. Jane Goodall setzt sich heute noch für Umweltschutz ein und reist mit Vorträgen um die Welt. Und das mit 90 Jahren.

Auf ihrer Homepage erfahren Sie vieles über ihr Leben: https://janegoodall.de/

Simulation zum Birkenspanner der Arizona State University für den Unterricht

Wie viele andere Insekten auch kann der Birkenspanner davon profitieren sich an seine Umwelt anzugleichen. Das bedeutet, dass seine Färbung auf die Bäume abgestimmt sein sollte, auf denen er sitzt. Also was würde passieren, wenn sich die Bäume zu verändern beginnen und der Birkenspanner nicht mehr in der Lage ist mit der Umwelt zu verschmelzen?

Die Simulation dazu findest du auf der Seite der Arizona State University: https://askabiologist.asu.edu/peppered-moths-game/play.html

Das Bild zeigt übrigens eine Raupe des Birkenspanners, die ebenfalls sehr gut getarnt ist.