Neue Straßenbäume vertragen Hitze besser – in Städten werden neue Baumarten gepflanzt

Einzelne Städte in Deutschland probieren neue Straßenbäume aus. Dazu gehören die Hopfenbuche, der Amberbaum, die Kobushi-Magnolie und die Lobel-Ulme. Sie alle benötigen weniger Wasser und kommen mit Hitze besser zurecht.

In manchen Städten sind in den vergangenen Jahren mehr als 2000 Bäume wegen des Klimawandels gestorben. Die Stadt Essen will daher z.B. in den nächsten 5 Jahren 1000 „Klimabäume“ pflanzen. Auch Gingko, Gleditschie, Blumenesche und Papierbirken gehören dazu.

Mitmach-Aktionen – auch für Schülerinnen und Schüler- bitten, die jungen Bäume zu gießen. Straßenbäume müssen oft mit wenig Erde und wenig Schatten auskommen. Wenn dann noch geringer Niederschlag dazu kommt, sind die Bäume gestresst und anfälliger gegen Krankheiten und Schädlinge.

Eine sehr schöne Broschüre dazu gibt es aus Bayern von der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau:

https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/zukunft_klimabaeume.pdf

Fleisch frisst Land und schadet dem Klima – Neues Mystery zum Download

„Hmmm, lecker, so ein Burger,“ schwärmt Emilia. Die Geburtstagsparty von Linus ist in vollem Gange. „Echtes argentinisches Fleisch wird hier gegrillt,“ gibt der Gastgeber an, „nur das Beste für meine Gäste.“ Julia und Lukas kommen dazu: „Gibt´s auch was ohne Fleisch, ihr Landvernichter?“ „Ach, ihr schon wieder, nur weil wir Fleisch essen, sind wir noch lange keine Verbrecher.“ „Nein, das haben wird ja auch nicht gesagt“, sagt Julia,“ aber für den Klimawandel und für die Vernichtung des Regenwaldes seid ihr schon mitverantwortlich. Was meint ihr, was ihr alles mit eurem Fleisch anrichtet. Fleisch frisst Land und schadet dem Klima!“

Finde heraus, was Julia meint und erkläre, wieso sie sagt, dass Fleisch Land frisst und dem Klima schadet.

Hier geht´s zum Download.

In afrikanischen Bergwäldern wird pro Hektar mehr Kohlenstoffdioxid gespeichert als in tropischen Wäldern – wahr oder falsch?

Erstaunlicherweise richtig. Zu diesem Ergebnis kommt eine in „Nature“ veröffentlichte Studie. Die tropischen Bergwälder Afrikas speichern in ihrer oberirdischen Biomasse mehr Kohlenstoff pro Hektar als alle anderen tropischen Wälder der Erde. Sie leisten mit dieser hohen Speicherkapazität, die vom Weltklimarat IPCC bisher erheblich geringer veranschlagt wurde, einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Es bedarf noch vieler Forschung im Bereich Klimaschutz.

Das Forsthaus Haidberg – ein außerschulischer Lernort in Marl

Das Forsthaus Haidberg in Marl bietet Kindern und Jugendlichen einen außerschulischen Lernort mitten in der Haard. Das Gebäude mit großzügigem Außengelände, verwandelte sich 1985 von einem Betrieb der Forstverwaltung, in eine Kinder- und Jugendbildungsstätte. Die Schwerpunkte werden hier auf Natur- und Umweltpädagogik gelegt. Das Haus begrüßt jährlich ca. 8000 Kinder und Jugendliche. Angebote für Schul- und Kindergartengruppen sollen den Teilnehmenden spielerisch ein Gefühl für die Natur und die darin enthaltene Tier- und Pflanzenwelt vermitteln. Angepasst an den Entwicklungsstand der Schulkinder, bietet das Forsthaus Haidberg verschiedene Programme und Aktionen an, in denen Baum-, Tier- und Pflanzenarten kennengelernt werden und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit entwickelt werden soll.

Besuchen Sie es auf www.forsthaus-haidberg.de oder auf Facebook.

Die Waldzerstörungs-Weltrangliste vom WWF – Die EU ist vorne dabei….

„16 Prozent der globalen Tropenabholzung im Zusammenhang mit dem internationalen Handel gehen demnach auf das Konto der EU. Sie liegt damit auf Platz zwei der „Weltrangliste der Waldzerstörer“, hinter China (24 Prozent) und vor Indien (9 Prozent) und den USA (7 Prozent). Der WWF fordert die Bundesregierung sowie die EU-Kommission auf, Verantwortung zu übernehmen und als Konsequenz aus dem Report für bessere und verbindliche Umwelt- und Sozialstandards in den internationalen Handelsbeziehungen zu sorgen. Als ersten Schritt fordert der WWF die Bundesregierung auf, sich bei der EU-Kommission für ein starkes EU-Gesetz für entwaldungsfreie Lieferketten einzusetzen. Es muss verhindern, dass für unseren Konsum weiter intakte Natur wie Wälder, Savannen und Feuchtgebiete in Ackerflächen umgewandelt werden, “ so beginnte der Bericht des WWF.

Hier fnden Sie den Bericht.

Hier finden Sie den Kommentar des WWF Deutschland.

Wie entstehen ovale Jahresringe?

An den Jahresringen kann man das Alter eines Baumes ablesen. Sie entstehen durch unterschiedliches Wachstum in den Jahreszeiten.

In den Tropen gibt es keine Jahreszeiten, aber es wechseln sich Regen- und Trockenzeiten ab, so dass auch dort bei vielen Bäumen unregelmäßige oder diffuse Ringe sichtbar sind. Selbst, wenn sie gar nicht sichtbar sind, kann man durch chemische Analysen Altersbestimmungen durchführen.
Aber wie entstehen ovale Jahresringe?
Ganz einfach: Ovale Ringe entstehen, wenn der Baum an einem Hang steht oder wenn der Baum starkem Wind von einer bestimmten Seite bekommt. Dann ist das Wachstum nicht an alle Seiten gleich und es entstehen ovale Jahresringe.