Was ist das gefährlichste Tier?

Vor einigen Tagen war er wieder in der Presse, der Hai. Er hat eine Touristin schwer verletzt und beide Hände abgebissen.
Aber was ist eigentlich das gefährlichste Tier?
Hai, Krokodil, Schlange oder doch ein ganz anderes Tier.

Hier ist die Hitliste und ein erstaunlicher 2. Platz!
P.S. Die Quelle besticht durch ihre schönen Bilder, aber auch inhaltlich findet man viele Quellen für diese Reihenfolge.

Die Pest! – eine Sonderausstellung im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Eine fantastische Ausstellung rund um das Thema „Pest“ habe ich besucht. Ich wußte nicht, dass die 3. Pandemie noch nicht beendet ist und auch aktuell noch Menschen an der Pest sterben. Ein amerkanisches Ehepaar verstarb im Frühjahr nach Verzehr von roher Murmeltierleber an der Beulenpest.

Mit der landesüblichen Delikatesse fingen sie sich den Erreger ein.
Was es mit dem Rattenkönig auf sich hat, welche Rolle die Kirche gespielt hat und auf welche Weise man sich versucht hat zu schützen, wird in der Ausstellung sehr anschaulich näher gebracht. Unterrichtsmaterial und hervorragende Führungen auch für Schulklassen werden angeboten. Das Thema passt hervorragend in das Inhaltsfeld „Mensch und Gesundheit“ und im selben Themanfeld auch in den seit diesem Schuljahr neuen Gymnasialplan für die Sekundarstufe I.
Die Dauerausstellung zur Menschheitsgeschichte und das Forschungslabor, beim dem Mitmachen erwünscht ist, sind ebenfalls sehr empfehlenswert.
Hier ist der Link zur Ausstellung.

Ohne Wölfe – weniger Singvögel! Ein verblüffendes Beispiel für die nicht immer einfachen Zusammenhänge in Ökosystemen

Die Beziehungen in Ökosystemen sind sehr komplex. Neben Räuber-Beute-Beziehungen beeinflussen noch andere Zusammenhänge die Zusammensetzung der Biozönose. Im Banff-Nationalpark hat man herausgefunden, dass durch die Rückkehr der Wölfe sich die Anzahl der Singvögel verdoppelt hat.

Die Wölfe jagen Wapitis-Hirsche, die bisher als ausgewachsene Tiere keine Feinde hatten. Vermehren sich Wapiti-Hirsche stark, verbeißen sie vor allem Pappeln und Weiden. Dadurch haben die Singvögel weniger Nistmöglichkeiten und ihre Zahl nimmt ab.
Seit die Wolfspopulationen wieder gestiegen sind, wachsen auch die Populationen anderer Aasfresser, wie Weißkopfseeadler, Kojoten, Kolkraben, Elstern und viele mehr.
Wer genauer nachlesen möchten:
„Wieder Wölfe im Yellowstone-Park“, Spektrum der Wissenschaft, 2004
oder die Originalliteratur: Reintroduction of Wolves to Yellostone National Park, Smiths and Bangs, 2009

Teste deinen ökologischen Fußabdruck!

Auf den Seiten von „Brot für die Welt“kannst du deinen ökologischen Fußabdruck abschätzen.

Upps und da dachte ich, ich verbrauche gar nicht so viele Ressourccen. Das Ergebnis hat mich schon nachdenklich gemacht.

Hier geht´s zum dem einfachen, sehr schön illustrierten Test mit 13 Fragen, die dir dann deinen Fußabdruck als PDF präsentieren, sogar zum Ausdrucken.