Ein Frosch, der auf Bäumen lebt – ein Amphibienrätsel

Der Baumhöhlenfrosch lebt auf Bäumen und bekommt auch dort Nachwuchs. Aber wie geht das eigentlich? Er gehört doch zu den Amphibien, d.h. zu den Lebenwesen, die vor der Metamorphose auf Wasser angewiesen sind. Und tatsächlich haben die Kaulquappen auch Kiemen.

Ein schönes Beispiel für biologische Vielfalt und als Rechercheaufgabe als @on für Interessierte sehr geeignet. Recherchieren Sie selbst!

The Box – Innovative Stundenbilder vom Forum Umweltbildung

„The BOX enthält innovative Stundenbilder für zwischendurch, die sich an den Aspekten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Stundenbilder regen Lernende zum aktiven Mitmachen und Mitdenken an und ermutigen dazu, an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken. Die in den Stundenbildern ausgearbeiteten Umsetzungsvorschläge enthalten vielseitige Methoden und sind mit geringer Vorbereitungszeit einfach durchzuführen. Sie eignen sich sowohl für den Einsatz in regulären Unterrichtsstunden und Supplierstunden als auch für außerschulische Bildungsarbeit oder Projektwochen“, schreibt das Forum.

The BOX ist für drei verschiedene Schulstufen erhältlich.

Sie finden Sie hier.

Blumentopfschlange oder Gießkannenegel: Welches Tier gibt es? – ein Rätsel

Tatsächlich gibt es die Blumentopfschlange (Indotyphlops braminus, Syn.: Ramphotyphlops braminus), auch Brahmanen-Wurmschlange. Sie ist eine ungiftige Schlangenart aus der Familie der Blindschlangen.

Blumentopfschlangen leben grabend in Laubstreu oder Erde zwischen Pflanzenwurzeln und ernähren sich von Insekten, deren Eiern und Larven. Als einzige bekannte Schlangenart vermehren sie sich rein parthenogenetisch. Wahrscheinlich wurde sie bei uns mit an Pflanzen anhaftender Erde eingeführt. Aufgrund der parthenogenetischen Fortpflanzung reicht ein verschlepptes Tier dabei aus, um eine neue Population zu gründen.

Sie hat noch ein weiteres spannendes Charakteristikum, wie ihr auf der Seite von INaturalist lesen könnt: https://www.inaturalist.org/guide_taxa/1894404

iNaturalist hat übrigens eine sehr beliebteste Natur-Apps. Mit ihr kannst du Pflanzen und Tiere in deiner Umgebung identifizieren. Darüber hinaus kannst du durch das Melden und Teilen deiner Beobachtungen Daten in Forschungsqualität für Wissenschaftler zur Verfügungstellen. iNaturalist ist eine gemeinsame Initiative der California Academy of Sciences und der National Geographic Society.

Köcherfliegen lügen nicht und andere kostenlose Umweltmaterialien der NUA

Die Natur- und Umweltschutzakademie NRW bietet Bildungsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen. Angeboten werden z.B. Unterrichtsmaterialien für Schulen, Begleitbroschüren zu Kampagnen und Infoblätter für den praktischen Natur- und Umweltschutz.
Beispiele für Podcasts finden Sie hier: https://www.nua.nrw/medien/podcast

Wenn Sie direkt zu dem Bestimmungsschlüssel Fliessgewässer für die Oberstufe möchten, finden Sie ihn hier: https://wasserwissen.ruhr/wp-content/uploads/2023/05/A2_Bestimmungsschluessel.pdf

afi-kids.de – ein interaktives Angebot für Kinder zum Thema Alzheimer

Max und Katja sind die Afi-Kids. Die Oma der beiden hat Alzheimer. Deswegen informieren sich die beiden, was im Gehirn passiert. In verschiedenen Comics erklären sie die Krankheit und wie man Menschen mit Alzheimer eine Freude machen und ihnen beim Erinnern helfen kann.
Die Webseite www.AFi-KiDS.de wurde von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) entwickelt, um Kindern im Alter von ca. fünf bis zehn Jahren die Möglichkeit zu bieten, sich unter Anleitung mit dem Thema Alzheimer zu beschäftigen. Es gibt Comics, Bücher und Videos.

Hier geht´s zur Website: afi-kids.de 

Kommentierte Pflanzensteckbriefe – mit Fotos zu den Bestimmungsmerkmalen zum Download

Eine Biologiestudentin hat in der Naturwerkstatt – Verein für Umweltbildung ihr Praktikum absolviert und Steckbriefe von Pflanzen des Waldsaums angelegt, die die Bestimmungsmerkmale mit illustrierten Fotos verdeutlichen und so auch eine interessante Methoden für Schülerinnen und Schüler bieten, eigene Arbeitsergebnisse und Fotos zu kommentieren.

Hier geht´s zum Download des Materials mit herzlichen Dank für das Material.

Kabelbakterien gegen Methan auf Reisfeldern – ein Forschungsprojekt gegen den Klimawandel

Methan ist ein weitaus stärkeres Treibhausgas als Kohlenstoffdioxid. 5% des weltweiten Methanausstoßes wird durch Reisfelder verursacht. Nun hat eine Forschergruppe der Uni Duisburg Essen und der Uni Aarhus (Dänemark) mit Kabelbakterien experimentiert, die im Labor den Methanausstoß drastisch reduzieren. Den Presseartikel und den Originalartikel findet man hier: https://www.nature.com/articles/s41467-020-15812-w

Fragen für Lernende zur Recherche:

  • Wie viel stärker ist Methan im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid. 
  • Was sind Kabelbakterien und wie gewinnen sie ihre Energie?
  • Was für ein Experiment hat die Forschergruppe durchgeführt und welches Ergebnis hatte es?
  • Wieso ist das Experiment von Bedeutung?

Seepferdchen und Meerschweinchen – Witze im Biologieunterricht

Ein Schwein und ein Pferd treffen sich im Meer beim Baden.Sagt das Schwein: „Seepferdchen habe ich mir aber ganz anders vorgestellt.“ Darauf das Pferd: „Und ich mir Meerschweinchen.“

Witze kann man wunderbar zur selbständigen Recherche einsetzen. Wieso ist das Seepferdchen kein Pferd. Zu welcher Gattung, Familie, Klasse gehört es. Systematik in der Biologie?
Und das Meerschweinchen. Wieso heißt es so; es lebt doch nicht am Meer. Und zu den Schweinen gehört das Tier auch nicht.

Witze eignen sich außerdem gut zur Sprachförderung. Viele Witze kann man nur verstehen, wenn man die Wortbedeutungen kennt. „Zu welcher Familie gehört der Wal?“, fragt die Lehrerin. Meldet sich Paul: „Ich kenne keine Familie, die einen Wal hat.“ Teekesselchen, d.h. Wörter, die eine doppelte Bedeutung haben, kann man auch gut zur Begriffsbildung einsetzen. Zelle und Zelle oder Blatt und Blatt sind da nur die gängigen Beispiele.

Wie entstehen ovale Jahresringe?

An den Jahresringen kann man das Alter eines Baumes ablesen. Sie entstehen durch unterschiedliches Wachstum in den Jahreszeiten.

In den Tropen gibt es keine Jahreszeiten, aber es wechseln sich Regen- und Trockenzeiten ab, so dass auch dort bei vielen Bäumen unregelmäßige oder diffuse Ringe sichtbar sind. Selbst, wenn sie gar nicht sichtbar sind, kann man durch chemische Analysen Altersbestimmungen durchführen.
Aber wie entstehen ovale Jahresringe?
Ganz einfach: Ovale Ringe entstehen, wenn der Baum an einem Hang steht oder wenn der Baum starkem Wind von einer bestimmten Seite bekommt. Dann ist das Wachstum nicht an alle Seiten gleich und es entstehen ovale Jahresringe.