Was sind die größten Raubtiere Deutschlands? – ein Rätsel

Nein, Löwen sind es nicht. Es gibt natürlich keine Löwen bei uns in freier Wildbahn. Es sind Kegelrobben. Kegelrobben sind mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 320 Kilogramm die größten Raubtiere Deutschlands. Vor 100 Jahren wurde sie fast ausgerottet. Heute leben an den Küsten der Ostsee dank eines Jagdverbotes und besserer Wasserqualität wieder 30.000 Tiere

Infos zur Erfolgsgeschichte des Schutzes der Kegelrobben finden Sie auf der Seite des BFN.

Seen weltweit werden grüner, große Seen jedoch blauer – Neues aus der Wissenschaft

Ob ein See blau oder grün erscheint, hängt auch mit dem Chlorophyll-a Gehalt zusammen. Forschende unter Leitung des IGB haben anhand von Satellitendaten Rückschlüsse auf die Konzentrationen des grünen Farbstoffs gezogen, der von Algen gebildet wird. Sie zeigten, dass 63 Prozent der Seen seit 1997 grüner geworden sind. Betrachtet man jedoch die Seenfläche als Gesamtheit, so kehrt sich dieser Trend um: Etwa 56 Prozent der gesamten Oberfläche von Seen sind bis 2020 blauer geworden. Dies hängt damit zusammen, dass tendenziell das Algenwachstum zugenommen hat, in großen Seen in den letzten zwanzig Jahren jedoch zurückgegangen ist.

Den auch für Schüler:innen leicht verständliche Beitrag des Leibnitz-Instituts kann man im Unterricht gut nutzen, um Methoden für ökologische Daten vorzustellen und Datenauswertung und Interpretation zu schulen.

Hier geht´s zu Seite des Leibnitz-Instituts.

Mit welchem Tier ist die Seekuh verwandt? – ein Rätsel

a) Robbe

b) Elefant

c) Wal

Tatsächlich ist Antwort b) der Elefant richtig. Unter den heute lebenden Tieren sind die Elefanten die nächsten Verwandten.

Neben den Walen und den Robben sind Seekühe das dritte größere Taxon meeresbewohnender Säugetiere.

Im Duisburger Zoo sind aktuell zwei Seekühe im neuen Rio Negro Becken eingetroffen. Es lohnt sich die ungewöhnlichen Tiere dort zu besuchen.

Was ist ein Uferlaufwolf? – ein Rätsel

Nein, das ist kein Uferlaufwolf. Das ist ein Wasserläufer. Ein Uferlaufwolf ist ein anderer Name für die Dunkle oder Gebänderte Wolfsspinne (Pardosa amentata).

Gemeinsam mit dem Wasserläufer hat sie, dass sie auch über das Wasser laufen kann, indem sie die Oberflächenspannung nutzt. Ein schönes Beispiel aus der Natur für den Unterricht, wenn man sonst nur den Wasserläufer nutzt. Übrigens kann auch eine Wanze über das Wasser laufen, der Bachläufer.

Die DunkleWolfsspinne jagt wie alle Laufwölfe bevorzugt kleinere Insekten. Sie baut kein Netz, sondern jagt als freilaufender Lauerjäger. Mit Ihrem Giftbiss lähmt sie die Beute.

Interessant ist auch, dass das Weibchen ihren Eikokon an die Spinnwarzen heftet und mit sich herumträgt. Die Jungtiere klettern nach dem Schlüpfen auf den Hinterleib, wo sie noch einige Zeit herumgetragen werden, bis sie selbständig sind.

Einfach Uferlaufwolf und Bachläufer bei Wikipedia oder beim NABU googlen.

Beyond Emscher im Ruhrmuseum Essen – Aktuelle Ausstellung

Vom Auenland, zur „Köttelbecke“ hin zur Abwasserfreiheit – mit der bisher größten Fotografie-Ausstellung auf Zollverein präsentieren die Emschergenossenschaft und die Stiftung Zollverein mit „Beyond Emscher“ in der spektakulären Mischanlage 1.100 zeitgenössische Bilder, die die Emscher-Region und ihre Menschen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen.

Hier geht´s zum Ruhrmuseum.

Das Ruhrmuseum vergibt auch Praktikumsplätze. Auf der Seite des Teams finden Sie alle Informationen zur Bewerbung. Allerdings ist die Vergabe langfristig angelegt. Infos finden Sie hier: https://ruhrmuseum.de/museum/ueber-uns

Can you walk on water?

Das Experiment, das bei der Wasserfortbildung am meisten begeistert hat , war „Ein besonderes Gemisch – fest oder flüssig? – ein Experiment, bei dem Maisstärke mit Wasser gemischt wird.

Einfach solange Wasser zur Maisstärke geben, bis es gerade flüssig wird. Ähnlich wie bei Zuckerguß muss man aufpassen, dass es nicht zu flüssig wird.

Die flüssige Mischung kann man in der Hand zu einer Kugel rollen, mit der Hand darauf schlagen oder eine Murmel darauf fallenlasssen, ohne dass es spritzt.
Oder man kann mit dem Löffel umrühren. Wenn man dies schnell macht, gelingt es nicht. Die Flüssigkeit wird hart. Langsam ist es kein Problem.

Das Gemisch reagiert als nicht-newtonsche Flüssigkeit auf Druck, der die Stärkemoleküle verhakt. Auch Ketchup und Blut sind Beispiele für nicht-newtonsche Flüssigkeiten. Deshalb braucht man auch beim Ketchup Geduld, bis er aus der Flasche fließt.

Besonders eindrucksvoll ist es, wenn man ein Schwimmbecken z.B. für Kinder füllt und dann über das Wasser läuft oder springt.
Filme gibt es dazu im Internet eine Menge. Ein großes Becken wird im Film „Experiment – Auf dem Wasser gehen – Running over non-newtonian liquid“ vom östereichischen Physikmobil http://www.physikmobil.at zu verfügung gestellt.
Hier geht´s zum Film auf YouTube.

Korallen filtern Mikroplastik aus Meerwasser – Aktuelles aus den Wissenschaften

„Korallen sind die ersten Organismen, die als lebende Senke für Mikroplastik im Meer entdeckt wurden“, sagt Dr. Jessica Reichert, JLU-Korallenforscherin und Studienleiterin. „Unsere Studie lässt Korallenriffe in neuem Licht erscheinen. Sie können nicht nur dabei helfen, das ökologische Gleichgewicht der Ozeane zu erhalten, sondern auch als Langzeitspeicher für Mikroplastik dienen.“

In den Gießener Meerwasser-Aquarien simulierten sie eine starke Mikroplastik-Belastung. Wie die Tiere die etwa 100 Mikrometer kleinen Teilchen in ihre Körper aufnehmen, lesen Sie hier.

Digitale Fortbildung „Auf Spurensuche“ – Medikamente und andere Stoffe im Wasser für die 3.-6. Klasse – Projektheft, Stationen und Experimente für Unterricht, AGs und Experimentiertage

Unser Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Daher kommt der Reinigung von Abwasser, der Trinkwasserproduktion und dem Verbrauch von Wasser eine besondere Bedeutung zu. Seit einigen Jahren werden Rückstände von Spurenstoffen, z.B. Medikamenten, im Wasserkreislauf und deren Wirkungen im Ökosystem und für den Menschen thematisiert. In dieser Fortbildung lernen Sie den Einsatz unserer Projektbox „Auf Spurensuche – Medikamente und andere Stoffe im Wasser“ kennen.

Nähere Infos zu Terminen und Ablauf erhalten Sie über die Fortbildungsseite.

Die Box bietet interessante Aufgaben, Experimente und Ideen für kleine Aktionen zu diesem wichtigen Thema. Sie beinhaltet neben dem Arbeitsmaterial für 12 Stationen ein Projektheft für die Schülerinnen und Schüler sowie Begleitmaterial für Lehrkräfte. Entwickelt wurde die Forscherbox von der Biologiedidaktik der Universität Duisburg-Essen im Rahmen des Projekts „Essen macht’s klar – weniger Medikamente im Abwasser“.
Die Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen zeigen: Das Material funktioniert und lässt sich flexibel in unterschiedlichen Formaten im Schulalltag einsetzen – vom Regelunterricht in der 3. bis 6. Klasse bis hin zu Projekttagen.

Das Material zur Fortbildung können Sie sich hier anschauen.

Die Projektbox inklusive der Forscherhefte ist bei uns nach erfolgreich absolvierter Fortbildung auf Anfrage ausleihbar! Sie können sich die Box aber auch selbst zusammenstellen. Eine Übersicht über das Material finden Sie hier.

Auf Spurensuche – eine App zu Medikamenten und anderen Stoffen im Wasser

Auf Spurensuche mit Tom und Emma nach Medikamenten und anderen Stoffen im Wasser und Abwasser – ein virtueller Rundgang mit Urkunde zum Umweltdetektiv von 9 – 99. Die Actionbound-App ist kostenlos verfügbar im App-Store und dann kann man mit der App den QR-Code scannen.

Hier erfährst du von Emma und Tom, was alles in das Abwasser gelangen kann. Auch in eurem Haus wird vieles täglich in den Abfluss gespült. Sei ein Umweltdetektiv für Spurenstoffe im Wasser und werde aktiv gegen Medikamente im Abwasser. Für jede richtige Antwort bekommst du 100 Punkte und zum Schluß erfährst du mit einer Urkunde, welchen Platz du erreicht hast. Viel Spaß!
Anleitung und QR-Code siehe hier.