Indem der Ozean Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnimmt, bremst er den globalen Klimawandel. Doch das Treibhausgas löst im Wasser chemische Reaktionen aus: Das Meer wird saurer. Der deutsche Forschungsverbund BIOACID hat die Folgen der Ozeanversauerung für das Leben im Meer und Konsequenzen für Gesellschaft und Wirtschaft untersucht.
Als eines der größten nationalen Forschungsprogramme zur Ozeanversauerung hat BIOACID dazu beigetragen, den Einfluss von Ozeanversauerung auf marine Organismen und deren Habitate zu quantifizieren, die zugrunde liegenden Mechanismen aufzuklären, das Potential zur evolutionären Anpassung abzuschätzen und zu klären, wie die beobachteten Effekte durch andere Umweltveränderungen modifiziert werden.
Die Bioacid Seite findet ihr hier: https://www.bioacid.de/
„Auf Spurensuche – Medikamente und andere Stoffe im Wasser“ – zum wichtigen Thema Mikroverunreinigungen und deren Wirkungen auf Menschen und Umwelt bietet die Emschergenossenschaft in Kooperation mit der Biologiedidaktik der Uni Duisburg-Essen eine digitale Fortbildung für Lehrkräfte an. Sie möchten Ihren Unterricht für die 7. bis 10. Klasse mit interessanten Experimenten und Stationenlernen noch lebendiger gestalten? Dann ist dieser Kurs genau das Richtige für Sie. Los geht es am 29. August 2023 um 16 Uhr mit einer eineinhalbstündigen gemeinsamen Einführung via Zoom: Was haben Hormone im Wasser zu suchen? Warum werden manche Fische plötzlich leichtsinnig? Und was hat unser Umgang mit Arzneimitteln damit zu tun?
Nach einem Überblick über die Projekthefte, Stationen und Versuchsanordnungen haben die Teilnehmer*innen bis zum 11. September 2023 die Möglichkeit, über einen Moodle-Kurs alle Stationen, Experimente und Filme zu sichten – bei völlig freier Zeiteinteilung.
Zum Abschluss ist dann am 12. September 2023 von 16 Uhr bis 17:30 Uhr eine gemeinsame Diskussionsrunde über Zoom geplant, in der es wertvolle Tipps zum Einsatz der Materialien im Unterricht, in AGs usw. gibt und Fragen beantwortet werden.
Sie können den Kurs auch als kompletten Selbstlernkurs in dem Zeitraum durchführen, wenn Sie an der Auftakt- und/oder Abschlussveranstaltung nicht teilnehmen. Der Kurs wird vom 29. August bis zum 12. September freigeschaltet.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat, welches zum kostenfreien Ausleihen der Forscherboxen mit allen Materialien berechtigt.
Interessant für Sie? Dann melden Sie sich gleich oder bis spätestens 22. August per E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an: direktzunw@posteo.de. Für größtmögliche Sicherheit findet die Fortbildung auf einem externen Moodleserver statt, dafür fällt eine Gebühr von 5 Euro an.
In dieser Fortbildung lernen Sie den Einsatz unserer Projektbox „Auf Spurensuche – Medikamente und andere Stoffe im Wasser“ kennen. Die Box bietet interessante Aufgaben, Experimente und Ideen für kleine Aktionen zu diesem wichtigen Thema. Neben dem Arbeitsmaterial für 15 Stationen beinhaltet sie ein Projektheft für die Schülerinnen und Schüler sowie Begleitmaterial für Lehrkräfte. Entwickelt wurde die Forscherbox von der Biologiedidaktik der Universität Duisburg-Essen im Rahmen des Projekts „Essen macht’s klar – weniger Medikamente im Abwasser“.
Die Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen zeigen: Das Material funktioniert und lässt sich flexibel in unterschiedlichen Formaten im Schulalltag einsetzen – vom Regelunterricht in der 7. bis 10. Klasse über Wahlpflichtfächer und Differenzierungskurse bis hin zu Projekttagen.
Das Material zur Fortbildung können Sie sich auf der Seite der Emschergenossenschaftanschauen.Die Projektbox inklusive der Forscherhefte ist bei uns nach erfolgreich absolvierter Fortbildung auf Anfrage ausleihbar! Sie können sich die Box aber auch selbst zusammenstellen. Eine Übersicht über das Material finden Sie hier.
Emschergenossenschaft und Lippeverband haben in Zusammenarbeit mit der Biologiedidaktik der Universität Duisburg-Essen zwei spannende, kostenfreie Online-Fortbildungen für Lehrkräfte und Umweltbildner*innen entwickelt: Unsere Gewässer erleben – Emscher bzw. Lippe im naturwissenschaftlichen Unterricht.
Sie möchten Ihren Unterricht durch noch mehr Praxis bereichern oder Ihr umweltpädagogisches Angebot erweitern? Dann laden wir Sie herzlich ein, Ihr Wissen über die im Zuge der Gewässerumbauten entstandenen neuen Landschaften mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu vertiefen. Diese Fortbildungen wurde auf Basis unserer erfolgreichen Exkursionsprogramme „Auf ins Neue Emschertal/Lippetal“ entwickelt. Die Schulungen bieten sich für Lehrkräfte, Umweltbildner, Natur-, Erlebnis- und Waldpädagog*innen oder pädagogische Fachkräfte aus Kinder- und Jugendeinrichtungen an. Verschiedene Wassererlebnisorte und Blaue Klassenzimmer stehen für die Exkursionen entlang der beiden Flusssysteme bereit. Bei Abschluss des Kurses erhalten Sie eine Erfolgsbescheinigung über die Teilnahme.
Nach dem Auftakt der Onlineschulung am 6. Juni (14-16 Uhr) können die Teilnehmer*innen die Kurse bei völlig freier Zeiteinteilung absolvieren. Am 7. November (14-16 Uhr) findet dann via Zoom das gemeinsame Abschlussmeeting statt. Zudem wird am 5. August von 9-14 Uhr ein Praxisbaustein mit Gewässerökologen der EGLV an einem Exkursionsstandort angeboten.
Kurzer Überblick über die Schulungselemente: • Naturgefahren: Sicherheitsunterweisung für Exkursionen an Gewässern • Grundlagen der Ökologie von Fließgewässern • Ablauf der Exkursion an der Emscher bzw. Lippe – Bausteine 1–4 • Bildung für nachhaltige Entwicklung • Qualitätssicherung und Evaluation Alle Elemente werden durch Filme, Übungen und Aufgaben begleitet. Die Schulungen werden im Rahmen der Kooperationen „Gemeinsam für das Neue Emschertal“ und „Gemeinsam an der Lippe“ realisiert.
Für größtmögliche Sicherheit läuft die Fortbildung auf einem externen Moodleserver, dafür fällt eine Gebühr von 10 Euro an.
Für die Anmeldung zur Fortbildung senden Sie bitte bis zum 23. Mai 2023 Ihre Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Angaben zu Ihrem pädagogischen Hintergrund und Ihre Kurspräferenz (Emscher oder Lippe) an: bildung@eglv.de.
Datum
Uhrzeit
Ablauf
06.06.2023
14.00- 16.00 Uhr
Auftaktveranstaltung (gemeinsam über ZOOM)
bis 06.11.2023
freie Zeiteinteilung
Absolvieren des Moodle-Kurses bei freier Zeiteinteilung
Nein, Löwen sind es nicht. Es gibt natürlich keine Löwen bei uns in freier Wildbahn. Es sind Kegelrobben. Kegelrobben sind mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 320 Kilogramm die größten Raubtiere Deutschlands. Vor 100 Jahren wurde sie fast ausgerottet. Heute leben an den Küsten der Ostsee dank eines Jagdverbotes und besserer Wasserqualität wieder 30.000 Tiere
Infos zur Erfolgsgeschichte des Schutzes der Kegelrobben finden Sie auf der Seite des BFN.
Ob ein See blau oder grün erscheint, hängt auch mit dem Chlorophyll-a Gehalt zusammen. Forschende unter Leitung des IGB haben anhand von Satellitendaten Rückschlüsse auf die Konzentrationen des grünen Farbstoffs gezogen, der von Algen gebildet wird. Sie zeigten, dass 63 Prozent der Seen seit 1997 grüner geworden sind. Betrachtet man jedoch die Seenfläche als Gesamtheit, so kehrt sich dieser Trend um: Etwa 56 Prozent der gesamten Oberfläche von Seen sind bis 2020 blauer geworden. Dies hängt damit zusammen, dass tendenziell das Algenwachstum zugenommen hat, in großen Seen in den letzten zwanzig Jahren jedoch zurückgegangen ist.
Den auch für Schüler:innen leicht verständliche Beitrag des Leibnitz-Instituts kann man im Unterricht gut nutzen, um Methoden für ökologische Daten vorzustellen und Datenauswertung und Interpretation zu schulen.
Das Spiel behandelt das Thema Fische. Die Inhalte, wie Fortpflanzung, Atmung, innerer und äußerer Aufbau, werden spielerisch wiederholt und gefestigt über ein Escape-Spiel. Der Link ist nur 14 Tage verfügbar.
Nein, das ist kein Uferlaufwolf. Das ist ein Wasserläufer. Ein Uferlaufwolf ist ein anderer Name für die Dunkle oder Gebänderte Wolfsspinne (Pardosa amentata).
Gemeinsam mit dem Wasserläufer hat sie, dass sie auch über das Wasser laufen kann, indem sie die Oberflächenspannung nutzt. Ein schönes Beispiel aus der Natur für den Unterricht, wenn man sonst nur den Wasserläufer nutzt. Übrigens kann auch eine Wanze über das Wasser laufen, der Bachläufer.
Die DunkleWolfsspinne jagt wie alle Laufwölfe bevorzugt kleinere Insekten. Sie baut kein Netz, sondern jagt als freilaufender Lauerjäger. Mit Ihrem Giftbiss lähmt sie die Beute.
Interessant ist auch, dass das Weibchen ihren Eikokon an die Spinnwarzen heftet und mit sich herumträgt. Die Jungtiere klettern nach dem Schlüpfen auf den Hinterleib, wo sie noch einige Zeit herumgetragen werden, bis sie selbständig sind.
Einfach Uferlaufwolf und Bachläufer bei Wikipedia oder beim NABU googlen.
Vom Auenland, zur „Köttelbecke“ hin zur Abwasserfreiheit – mit der bisher größten Fotografie-Ausstellung auf Zollverein präsentieren die Emschergenossenschaft und die Stiftung Zollverein mit „Beyond Emscher“ in der spektakulären Mischanlage 1.100 zeitgenössische Bilder, die die Emscher-Region und ihre Menschen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen.
Das Ruhrmuseum vergibt auch Praktikumsplätze. Auf der Seite des Teams finden Sie alle Informationen zur Bewerbung. Allerdings ist die Vergabe langfristig angelegt. Infos finden Sie hier: https://ruhrmuseum.de/museum/ueber-uns
Das Experiment, das bei der Wasserfortbildung am meisten begeistert hat , war „Ein besonderes Gemisch – fest oder flüssig? – ein Experiment, bei dem Maisstärke mit Wasser gemischt wird.
Einfach solange Wasser zur Maisstärke geben, bis es gerade flüssig wird. Ähnlich wie bei Zuckerguß muss man aufpassen, dass es nicht zu flüssig wird.
Die flüssige Mischung kann man in der Hand zu einer Kugel rollen, mit der Hand darauf schlagen oder eine Murmel darauf fallenlasssen, ohne dass es spritzt. Oder man kann mit dem Löffel umrühren. Wenn man dies schnell macht, gelingt es nicht. Die Flüssigkeit wird hart. Langsam ist es kein Problem.
Das Gemisch reagiert als nicht-newtonsche Flüssigkeit auf Druck, der die Stärkemoleküle verhakt. Auch Ketchup und Blut sind Beispiele für nicht-newtonsche Flüssigkeiten. Deshalb braucht man auch beim Ketchup Geduld, bis er aus der Flasche fließt.
Besonders eindrucksvoll ist es, wenn man ein Schwimmbecken z.B. für Kinder füllt und dann über das Wasser läuft oder springt. Filme gibt es dazu im Internet eine Menge. Ein großes Becken wird im Film „Experiment – Auf dem Wasser gehen – Running over non-newtonian liquid“ vom östereichischen Physikmobil http://www.physikmobil.at zu verfügung gestellt. Hier geht´s zum Film auf YouTube.