Kressekopf aus Komposterde selber basteln – ein Experiment für´s Frühstück

Weißt du, was ein Kressekopf ist. Mit ihm kann man wunderbar Keimungsversuche machen, übrigens nicht nur mit Kresse. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben dazu ein übersichtliches Arbeitsblatt ins Netz gestellt: https://www.wb-duisburg.de/downloads/Anleitung_Kressekopf_072015.pdf

Ob man damit Komposterde testen kann, sei dahingestellt. Viel Spaß beim Basteln, Testen und Frühstücken!

Ressource Wald: Wie Wälder verschiedenen Anforderungen gerecht werden – Informationen aus einer Studie

Holz, Sauerstoff und Lebensraum: Wälder erfüllen vielfältige Funktionen für Mensch und Umwelt. Doch wie können Wälder all diesen Ansprüchen gerecht werden? Dieser Frage ist ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen jetzt nachgegangen. Dazu hat es Versuchsflächen in Rein- und Mischbeständen aus Buche und verschiedenen Nadelbaumarten in Deutschland angelegt und die Auswirkungen der angereicherten Buchenwälder auf das Ökosystem und seine Funktionen für die Gesellschaft untersucht. Die Ergebnisse zeigen auf vielen Ebenen positive Effekte, insbesondere bei der Kombination von Buche und Douglasie.

Die Zusammenfassung können Sie auf der Seite des Informationsdienstes Wissenschaft lesen: https://nachrichten.idw-online.de/2024/11/13/ressource-wald-wie-waelder-verschiedenen-anforderungen-gerecht-werden?groupcolor=4

Schwere Kost für Mutter Erde – kostenloses Unterrichtsmaterial vom WWF

Papa Uwe sitzt abends mit seinen beiden Kindern Paul und Anna am Tisch und freut sich riesig auf sein Wurstbrot. Das regt die beiden auf: „Kaum ist Mutti nicht zu Hause, mampfst du diese Stinkewurst in dich hinein.“ Uwe ist verdattert und entschließt sich, Rat zu holen.

Der 30-minütige Film ist unterhaltsam und erklärt den Zusammenhang zwischen unseren Ernährungsgewohnheiten und der Zerstörung des brasilianischen Cerrados: die artenreichste Savanne der Erde. Unser Unterrichtsmaterial „Schwere Kost für Mutter Erde“ zeigt Ihnen, wie Sie den Film in den Unterrichten integrieren können. Im Tipps und Tricks Heft sowie im WWF Akademie Kurs „Nachhaltige Ernährung“ finden Sie ergänzende Informationen und Anregungen für den Alltag.

Hier gehtt´s zur Seite des WWF: https://www.wwf.de/aktiv-werden/bildungsarbeit-lehrerservice/downloadbereich/ernaehrung

Lichtverschmutzung stört Nachtfalter auch im Dunkeln – Neues aus der Wissenschaft

Die Lichtverschmutzung hat größere Ausmaße als gedacht: Nachtfalter verlieren nicht nur direkt unter Straßenlampen die Orientierung. Ihr Flugverhalten ist auch außerhalb der Lichtkegel gestört.

Die Studie der Universität Würzburg finden Sie hier: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/lichtverschmutzung-falter/

Riesenhamsterratten können Elfenbein erschnüffeln – Wahr oder Falsch?

Ratten können sehr gut riechen. So werden z.B. Riesenhamsterratten dafür eigesetzt, geschmuggeltes Elfenbein zu erschnüffeln. Wissenschaftler haben die Ratten auf den Geruch trainiert und die Regierung von Tansania freut sich über die Helfer bei der Schmuggelsuche.

Tatsächlich ist es wahr. Riesenhamsterratten werden auch schon zum Erschnüffeln von Landminen eingesetzt.

Wetere infos zum Beispiel auf der Seite von sience.orf: https://science.orf.at/stories/3227380/

Europäische Waldpflanzen wandern gen Westen, Stickstoffeinträge Hauptursache

Die Verbreitung europäischer Waldpflanzen verschiebt sich überraschend nach Westen. Stickstoffeinträge – und in geringerem Maße der Klimawandel – sind die Hauptursachen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass künftige Biodiversitätsmuster durch komplexe Wechselwirkungen verschiedener Umweltveränderungen bestimmt werden und nicht allein durch den Klimawandel.

Lesen Sie den Artikel auf der Seite des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung: https://www.idiv.de/de/news/news_single_view/5408.html

Was hat Carl Friedrich Gauß mit der Lüneburger Heide zu tun? – ein Rätsel

Carl Friedrich Gauß war Astronom und Mathematiker und führte im Auftrag von König Georg IV. von 1820 bis 1844 die Landesvermessung durch, indem er ein Dreiecksnetz für das gesamte Gebiet des ehemaligen Königreichs Hannover anlegte. Die Arbeiten hatten zum Ziel, das Meridianbogenstück zwischen Göttingen und Hamburg genau zu vermessen. Auch konnten dabei die Bestimmung von Form und Größe des Erdkörpers vorangebracht werden. Neben dem Wilseder Berg und dem Falkenberg lag ein Messpunkt auf dem Hausselberg, der jedoch in den 1950er Jahren zerstört wurde.

Der Wilseder Berg ist mit 169m der höchste Berg der Lüneburger Heide. Weitere Informationen über die besondere Landschaft, deren Ökologie und fantastische Bilder finden Sie auf der Seite der Lüneburger Heide: https://www.lueneburger-heide.de/natur/sehenswuerdigkeit/1049/wilseder-berg-wilsede.html

Möglicher Auslöser von Morbus Crohn entdeckt – Neues aus der Wissenschaft

Störungen in Mitochondrien haben einen fundamentalen Einfluss auf Morbus Crohn. Das haben jetzt erstmals Forschende der Technischen Universität München (TUM) nachgewiesen. Sie konnten zeigen, dass defekte Mitochondrien bei Mäusen Symptome chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen auslösen und das Mikrobiom beeinflussen.

Lesen Sie weiter auf der Seite der Technischen Universität München: https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/moeglicher-ausloeser-von-morbus-crohn-entdeckt

Ohne Wölfe – weniger Singvögel! Ein verblüffendes Beispiel für die nicht immer einfachen Zusammenhänge in Ökosystemen

Die Beziehungen in Ökosystemen sind sehr komplex. Neben Räuber-Beute-Beziehungen beeinflussen noch andere Zusammenhänge die Zusammensetzung der Biozönose. Im Banff-Nationalpark hat man herausgefunden, dass durch die Rückkehr der Wölfe sich die Anzahl der Singvögel verdoppelt hat.

Die Wölfe jagen Wapitis-Hirsche, die bisher als ausgewachsene Tiere keine Feinde hatten. Vermehren sich Wapiti-Hirsche stark, verbeißen sie vor allem Pappeln und Weiden. Dadurch haben die Singvögel weniger Nistmöglichkeiten und ihre Zahl nimmt ab.
Seit die Wolfspopulationen wieder gestiegen sind, wachsen auch die Populationen anderer Aasfresser, wie Weißkopfseeadler, Kojoten, Kolkraben, Elstern und viele mehr.
Wer genauer nachlesen möchten:
„Wieder Wölfe im Yellowstone-Park“, Spektrum der Wissenschaft, 2004
oder die Originalliteratur: Reintroduction of Wolves to Yellostone National Park, Smiths and Bangs, 2009

Ausstellung „Gene – Vielfalt des Lebens“ in Münster auch für Kinder und Jugendliche geeignet

An 8 Stationen werden von dem Fernsehmoderator „Checker Toby“ Meilensteine der Genforschung erzählt. In einem Gen-Labor kann man die eigene DNA aus der Mundschleimhaut isolieren. Es gibt Riech- und Taststationen und ein Epigenetik-Glücksrad. Untersuchungsbefunde aus dem Polizeilabor zeigen, wer den letzten Keks aus der Dose geklaut hat.

Weitere Informationen und viele museumspädagogische Angebote finden Sie auf der Seite des Museum: https://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/de/ausstellungen/sonderausstellungen/gene/