BUND-Gewässerreport mit Beispielen für den Unterricht – immer noch aktuell

Die Qualität der deutschen Gewässer ist nicht gut. Rund 92 Prozent der Seen und Flüsse sind in einem „beklagenswerten Zustand“, so der BUND.

Der BUND-Gewässerreport ist nicht nur als Grundlage des Gewässerzustandes in Deutschland geeignet, sondern ich fand ihn auch für den Untericht interessant, da es für jedes Themenfeld,wie z.B. Eutrophierung, Gewässerausbau, Umweltbildung, Amphibien, Wasserkraft, Positiv- und Negativbeispiele gibt.

Damit kann man neben den sonst oft schlechten Nachrichten auch mal zeigen, was Politik im Sinne der Nachhaltigkeit bewirken kann. Eignet sich auch sehr gut für Aufgaben zur Bewertungskompetenz: https://www.bund.net/fluesse-gewaesser/gewaesserreport/

Ohne Gentechnik…

Im KLP von NRW steht, dass Schülerinnen und Schüler „gentechnische Veränderung von Lebewesen beschreiben, Konsequenzen ableiten und hinsichtlich ihrer Auswirkungen kritisch hinterfragen“ sollen.

Ein Unterrichtsentwurf sah dazu vor, als Einstieg gentechnisch veränderte Lebensmittel hinzulegen und mit herkömmlichen zu vergleichen.
Da stellte sich die Fragen, welche gibt es in Deutschland und wo bekommt man sie?

Man bekommt sie gar nicht…weil in Deutschland keine gentechnisch veränderten Lebensmittel zugelassen sind und damit auch nicht in die Regale der Supermärkte kommen, so die Auskunft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Gentomate, die man neben die „normale“ legen kann, gibt es also nicht bei uns.

Aber so einfach ist es auch nicht, weil nur gekennzeichnet werden muss, wenn mehr als 0.9% der Inhaltsstoffe gentechnisch verändert sind. Wer weiterlesen möchte, findet hier eine Zusammenstellung: https://www.bmleh.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittel-kennzeichnung/freiwillige-angaben-und-label/kennzeichnungspflicht-gvo.html

Was wir heute übers Klima wissen – Neues aus der Wissenschaft

Hitze und Dürre in Europa, Flutkatastrophe in Pakistan und Temperaturrekorde in Indien zeigen: Der Klimawandel verstärkt sich weiter, oft schneller als bisher angenommen. Das zeigt auch der neue Sachstandsbericht des Weltklimarates. Die aktuellen Daten und Erkenntnisse aus dieser und weiteren Studien der letzten Monate wurden nun in das Faktenpapier „Was wir heute übers Klima wissen“, eingearbeitet. Ein eigenes Kapitel widmet sich den neuesten Entwicklungen in Deutschland.

In klarer und verständlicher Sprache sind die relevanten Zusammenhänge zum Klimawandel und seinen Folgen für Mensch und Natur auf nur 29 Seiten zusammengefasst.

Hier geht´s zum Sachstandbericht des Deutschen Klima-Konsortiums : https://www.deutsches-klima-konsortium.de/detailseite/die-neuen-berichte-des-weltklimarats/

Aquazoo bietet Materialien zum Download für Lehrkräfte und eine digitale Rallye durch den Zoo per App

Der Aquazoo in Düsseldorf bietet sehr schöne Materialien, die für die Vor- und Nachbereitung von Besuchen, aber genauso auch für den Unterricht geeignet sind. Mit der App von Biparcours geht es auf eine Rallye durch den virtuellen Aquazoo. Inhalte zum Schutz der Biodiversität, Tierbeobachtung und Tierhaltung sowie zum nachhaltigen Handeln werden vermittelt.

Alle Materialien finden Sie auf der Seite des Aquazoos: https://aquazoo-duesseldorf.de/erlebnisse/unterricht-im-aquazoo

Eine Biparcours-App zur Bionik – zur aktuellen Online-Fortbildung oder unabhängig nutzbar für jedes Alter

Auf dem Bildungscongress „Lernmedien in der digitalen Welt“ in Köln wurde meine Bionik-App als Best-Praktise-Beispiel für Biologie ausgewählt.

„Der Parcours ist toll gestaltet und zeigt auf, wie BIPARCOURS sinnvoll im Biologieunterricht eingesetzt werden kann“, so schrieb mir das Medienzentrum. Und dazu die Anfrage, ob sie die App in einem Workshop zum Thema „BIPARCOURS im MINT-Unterricht“ vorstellen dürfen.

15 Aufgaben und Fragen zur Bionik, z.B.:
Was hat denn der Clownfisch damit zu tun? Neben Lotus-Effekt und Klettverschluss erfährst du einiges über Salzstreuer und Mohnkapseln, Tannenzapfel und Funktionskleidung, Stabheuschrecken und Roboter, Schlangenhaut, Ski, selbstschärfende Messer und vieles mehr….

Dies ist ein virtueller Rundgang. Mal sehen, was du schon über Bionik weißt. Los geht´s…

Einfach die Biparcours-App herunterladen und den QR-Code für die Bionik-App scannen.

„Nature“-Studie widerspricht umstrittener These zur Lebensraumfragmentierung – Neues aus der Wissenschaft

Große, ungestörte Landschaften sind für die biologische Vielfalt besser geeignet als fragmentierte Landschaften. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie in „Nature“ unter Leitung der University of Michigan, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Hierfür verglichen die Forschenden Daten von mehr als 4.000 Tier- und Pflanzenarten an 37 Standorten weltweit. Die Ergebnisse widersprechen damit der kontroversen These, dass es für den Artenschutz besser ist, viele kleinere, voneinander getrennte Flächen zu schützen.

Den Artikel können Sie lesen auf der Seite der Martin-Luther-Universität: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5869

MINTMachtage – Forschen zum Motto „ZZZAP! BÄM! Mit Energie in die Zukunft“

Das diesjährige Thema “Zukunftsenergie” lädt die Kinder auf eine spannende Expedition ein, um nachhaltige Energiequellen zu entdecken. Sie lernen, wie sie durch Bewegung und Muskelkraft selbst Energie erzeugen können, wie sich Energie effizient speichern lässt und warum nachhaltige Nutzung so wichtig ist. Dabei verstehen sie spielerisch, was Energieeffizienz bedeutet und wie sie aktiv zu einer umweltfreundlichen Zukunft beitragen können.

Mit speziell entwickeltem Aktionsmaterial und interaktiven Online-Zusatzinhalten erkunden die Mädchen und Jungen die Welt der erneuerbaren Energien und zukunftsweisenden Energietechnologien. Das Thema „Zukunftsenergie“ bietet einen leicht zugänglichen Einstieg in die Bildung für nachhaltige Entwicklung und inspiriert dazu, zu beobachten, zu entdecken und zu reflektieren.

Für Kinder bis 12 Jahre findet man die Materialien hier: https://www.mintmachtage.de

Blumentopfschlange oder Gießkannenegel: Welches Tier gibt es? – ein Rätsel

Tatsächlich gibt es die Blumentopfschlange (Indotyphlops braminus, Syn.: Ramphotyphlops braminus), auch Brahmanen-Wurmschlange. Sie ist eine ungiftige Schlangenart aus der Familie der Blindschlangen.

Blumentopfschlangen leben grabend in Laubstreu oder Erde zwischen Pflanzenwurzeln und ernähren sich von Insekten, deren Eiern und Larven. Als einzige bekannte Schlangenart vermehren sie sich rein parthenogenetisch. Wahrscheinlich wurde sie bei uns mit an Pflanzen anhaftender Erde eingeführt. Aufgrund der parthenogenetischen Fortpflanzung reicht ein verschlepptes Tier dabei aus, um eine neue Population zu gründen.

Sie hat noch ein weiteres spannendes Charakteristikum, wie ihr auf der Seite von INaturalist lesen könnt: https://www.inaturalist.org/guide_taxa/1894404

iNaturalist hat übrigens eine sehr beliebteste Natur-Apps. Mit ihr kannst du Pflanzen und Tiere in deiner Umgebung identifizieren. Darüber hinaus kannst du durch das Melden und Teilen deiner Beobachtungen Daten in Forschungsqualität für Wissenschaftler zur Verfügungstellen. iNaturalist ist eine gemeinsame Initiative der California Academy of Sciences und der National Geographic Society.

Who is who in botany – eine LearningApp passend zur Fortbildung „Biodiversität der Ufervegetation“

Kennen Sie sich mit der Vegetation an Gewässern aus? Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie hier Ihr Wissen testen oder die App für sich oder Ihre Schüler:innen zum Lernen nutzen. Unter Fortbildung finden Sie auch ein Selbstlernangebot dazu: https://direktzunw.de/fortbildungen/

Und hier geht´s zur App: https://learningapps.org/display?v=pd4q9ttcj23

Wenn Sie Ihnen gefällt, gibt es hier noch eine weitere App dazu, weil nicht alle Pflanzen übersichtlich auf die Seite passten: https://learningapps.org/display?v=pwum7d4g523