Für Muscheln aus einzelnen Meeresregionen war es bereits bekannt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Laforsch wurde nun in zwölf Ländern weltweit die Mikroplastikbelastung von vier Muschelarten untersucht, die besonders oft als Lebensmittel in Supermärkten angeboten werden.
Naturgucker.de hat einige Apps herausgegeben, die sich zur Naturbeobachtung anbieten. Für die Bestimmung von Vögeln am Futterhaus gibt es eine App mit einem einfachen Farbbestimmungsschlüssel zu 35 Arten, die häufig zu sehen sind. Die App bietet zudem wunderschöne Tierportraits und Hintergrundinformationen.
Schlüpfertyp und Läufertyp sind in der Jägersprache Klassifizierungen von Rehwild und Rotwild. Rehe können mit kurzen, schnellen Sprüngen ins Unterholz schlüpfen und sich dort verstecken. Daher bezeichnet man sie als Schlüpfertyp. Rotwild dagegen läuft vor einer Gefahr davon. Daher bezeichnet man es als Läufertyp.
Um sich mit der Jägersprache vertraut zu machen, hat Ulf-Peter Schwarz ein Buch zum Rätseln und Schmunzeln herausgegeben, das auch für den Biologieunterricht gut zu nutzen ist. Drei Antwortmöglichkeiten sind jeweils gegeben. Das Buch bekommen Sie in jedem Buchhandel. Einen Blick ins Buch finden Sie unter:
Laurence Scheele ist Unterwasserfotograf, Taucher und Meeresbiologe in Ausstralien. Er hat einen eigenen Youtube Kanal mit fantastischen Aufnahmen der Unterwasserwelt.
Haie, Oktopusse, Meeresschildkröten oder Seepferdchen und ihr interessante Verhalten können sie hier auf seinem Kanal beobachten.
„Es passiert nicht jeden Tag, dass neue Säugetiere bestätigt werden, geschweige denn gleich zwei auf einmal“, sagt Andrew Krockenberger, Professor an der James Cook University.
Bisher dachte man, dass es in Australien vom sogenannten Großflugbeutler nur eine Spezies gäbe. Nun ging die Doktorandin Denise McGregor der Frage nach, warum die Tiere so unterschiedliche Größe haben und untersuchte das Erbgut. Dabei fand sie heraus, dass es sich um drei verschiedene Spezies handelt.
der Südliche Großflugbeutler Petauroides volans (die bereits bekannte Art)
der Nördliche Großflugbeutler Petauroides minor
der Mittlere Großflugbeutler Petauroides armillatus
Großflugbeutler sind als Beuteltiere, die sich ausschließlich von Eucalyptusblättern ernähren und eine interessante Fortbewegung zeigen, eine ungewöhnlich Spezies. Daher eignen sich gut für eine Recherche als Zusatzaufgabe für biologieinteressierte Schülerinnen und Schüler.
Clownfische leben als Paare oder im Haarem mit einem Weibchen und mehreren Männchen. Das größte Tier ist das Weibchen. Stirbt das Weibchen wechselt das größte Männchen das Geschlecht und wird zum Weibchen.
Doraden sind die ersten beiden Lebensjahre männlich. Ab einer Körpergröße von 30 cm werden sie weiblich.
Kompassquallen werden als Männchen geboren und entwickeln sich über ein Zwitterstadium im Laufe des Lebens zum Weibchen.
Beim Seepferdchen werden die Männchen trächtig. Die Weibchen spritzen die Eier in die Bauchtasche des Männchens, wo sie sich entwickeln.
Das Rätsel eignet sich gut für eine Recherche zu Geschlechtsumwandlungen bei Tieren.
Robert Koch, ein deutscher Landarzt, interessierte sich neben seinen Patienten in seiner Freizeit für Milzbrand, eine Krankheit, die viele Herden infiziert hatte.
Die Krankheit tötet damals pro Jahr ca. 100.000 Tiere. Ihr Körper schwoll an und die Tiere starben innerhalb weniger Stunden, während schwarzes Blut aus ihren Körperöffnungen trat.
Die Krankheit trat nur im Sommer auf. Das Phänomen der verfluchten Weiden beschrieb, dass es Weideflächen gab, auf denen die Epidemie jedes Jahr regelmäßig wiederkehrte.
Tiere, die den Winter gesund im Stall standen, wurden auf den Wiesen, wo schon Tiere gestorben waren, in großer Zahl schnell krank und verendeten.
Zwei Fragen bzw. Rechercheaufgaben:
a) Was wurde aus dem einfachen Landarzt?
b) Wie erklärt man sich das Phänomen der verfluchten Weiden?
Beim Menschen leiden Waisenkinder oder Kinder, die den Verlust eines Elternteils erleben, oft ein Leben lang. Ein Studie bei Schimpansen läßt vermuten, dass dies auch bei ihnen so ist.