Fressmaschine Maulwurf – ein Rätsel

Der Maulwurf frisst Regenwürmer, Schnecken, Insektenlarven und Raupen. Erstaunlich ist, wie viel da im Jahr zusammenkommt. Wie viel ist das wohl?

Außerdem hat das Männchen ein Revier von ca. 6000 m² und gräbt Tunnel von bis zu 100 m pro Nacht.
Während wir über die Maulwurfshaufen auf dem Rasen nicht erfreut sind, ist das Tier doch sehr nützlich, weil er Schädlinge vertilgt, Wühlmäuse vertreibt und den Boden belüftet und durchmischt.
Der Name des Maulwurf kommt von dem Wort „Mull“, was soviel bedeutet wie „weiche Erde“. Der Maulwurf ist also ein „WeicheErdeWerfer“, der übrigens unter Naturschutz steht. Daher darf man ihn nicht fangen oder töten, sondern lediglich verjagen.

Und hier die Lösung: Das ca. 100 g schwere Tier vertilgt ca. 30 kg pro Jahr, das ist 300 mal soviel wie er wiegt; und wie ist das bei Menschen?

Buntspecht, Schwarzspecht oder Grünspecht – welchen Specht nennt man auch Erdspecht?

Es ist nicht der abgebildete Buntspecht, sondern der Grünspecht. Der Grünspecht sucht seine Nahrung fast ausschließlich auf dem Boden, da er auf bodenbewohnende Ameisen spezialisiert ist. Diese fängt er mit seiner langen Zunge. Unter allen europäischen Spechten hat der Grünspecht die längste Zunge. Er kann sie bis zu zehn Zentimeter vorstrecken und dringt damit in die Ameisengänge ein.

Nicht zu verwechseln ist er mit einem Specht, der in Südamerika endemisch ist, und Erdspecht (Geocolaptes olivaceus) heißt. Auch er ernährt sich von Ameisen.

Wie schaffen es Nager, dass ihre Zähne immer scharf bleiben? – ein Bionikrätsel

Dies ist ein vergrößerter Schneidezahn einer Maus. Deutlich sieht man, dass der Zahn aus zwei Schichten besteht, dem äußeren gelben, harten Zahnschmelz und dem helleren, weichen Zahnbein (Dentin). Beim Fressen wird das weichere Dentin abgerieben, so dass nur der harte Zahnschmelz an der Spitze stehen bleibt.

Das Prinzip macht man sich auch bei selbstschärfenden Messer zunutze. Auf der Seite von Biokon finden Sie weitere Infos dazu.

Was sind die größten Raubtiere Deutschlands? – ein Rätsel

Nein, Löwen sind es nicht. Es gibt natürlich keine Löwen bei uns in freier Wildbahn. Es sind Kegelrobben. Kegelrobben sind mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 320 Kilogramm die größten Raubtiere Deutschlands. Vor 100 Jahren wurde sie fast ausgerottet. Heute leben an den Küsten der Ostsee dank eines Jagdverbotes und besserer Wasserqualität wieder 30.000 Tiere

Infos zur Erfolgsgeschichte des Schutzes der Kegelrobben finden Sie auf der Seite des BFN.

Naturdetektive – eine Seite des Bundesamtes für Naturschutz für Kinder

Naturerfahrung weckt Neugier und Wissensdurst. Die Naturdetektive-Seiten beantworten Kinderfragen und helfen, Vorgänge in der Natur zu verstehen. Kurze Artikel informieren über Pflanzen, Tiere und Lebensräume und führen die kleinen Leser kindgerecht an Umweltthemen heran. Mitmachseiten ermuntern sie dazu, die Natur zu erforschen. So lernen Kinder die Natur um sie herum kennen, schätzen und schützen.

Viele Hintergrundmaterialien für Erwachsene, auch für den Unterricht.

Hier geht´s zu den Seiten der Naturdetektive beim BfN

Warum ziehen Grizzly-Bären jedes Jahr Anfang August ins Hochgebirge – ein Rätsel

a) Sie ziehen dort ihre Jungen auf.

b) Sie finden dort Nahrung.

c) Sie suchen sich Höhlen für den Winter.

Tatsächlich ist Antwort c) richtig. Allerdings gibt es dort keine Säugetiere, Fische oder Vögel als Beute, sondern kleine Nachtfalter, die Erdeulen, die zu Tausenden dort schlüpfen. Die Grizzlys fressen in den nächsten 30 Tagen etwa 40.000 Falter täglich, die ihnen die Hälfte ihres Kalorienbedarfes eines Jahres sichern. Unglaublich aber wahr…

Pompeji – eine neue Ausstellung im Neanderthalmuseum

Pompeji wurde beim Vulkanausbruch des Vesuvs unter einer mehrere Meter dicken Ascheschicht begraben.
Die Sonderausstellung lädt ein, den Alltag der Menschen in der einst reichen römischen Stadt und die letzten Stunden bis zu ihrem Untergang nachzuempfinden. Immersive Videoinstallationen veranschaulichen die Pracht der gefundenen Wandmalereien faszinieren.

Weitere Informationen auf der Seite des Neanderthalmuseums

Wer fällt schon mal betrunken vom Baum? – ein Rätsel

a) Hirschkäfer b) Schwarzhandklammeraffen c) Pantherchamäleons d) Waschbären

Tatsächlich ist es der Hirschkäfer. Hirschkäfer halten sich besonders gern in Eichenwäldern auf, wo sie sich von zuckerhaltigen Pflanzensäften ernähren, die aus Baumwunden der Eichen austreten. Da die Pflanzensäfte an der Austrittsstelle zu Alkohol vergären können, lässt sich nicht selten beobachten, wie betrunkene Hirschkäfer von den Eichen purzeln.

Abhängen, schlafen und fressen – Energiesparen auf Faultierart

Alles macht das Faultier in Zeitlupe. Das ist eine sehr besondere Angepasstheit zum Energiesparen. Welche Fakten sind kein Fake?

a) Faultiere bewegen sich langsam und verbrauchen so wenig Energie für die Muskeln.

b) Faultiere fahren nachts ihre Körpertemperatur von 33 auf ca. 23 Grad herunter.

c) Ihrem Kopf können sie um 270 Grad drehen. So erreichen sie mehr Nahrung ohne großen Kletteraufwand.

d) Pro Tag isst das Faultier nur eine Handvoll Blätter, die 6 bis 7 Tage im Magen bleiben.

Alle Fakten sind richtig. Faultiere sind Vegetarier und fressen Blätter, Blüten, Triebe und Früchte. Das Dreifingerfaultier frisst im Gegensatz zum Zweifingerfaultier nur von Ameisenbäumen. Daher sind in unseren Zoos fast nur Zweifingerfaultiere. Daher sind in unseren Zoos fast nur Zweifingerfaultiere. Dieses Video wurde in einer Auffangstation in Südamerika gedreht. Vielen Dank an Kiki;-)

Welche Farbe kann die Honigbiene nicht sehen? – ein Rätsel

a) blau

b) grün

c) gelb

d) rot

Tatsächlich können Bienen kein Rot sehen.

Bienen und Hummeln sind wie der Mensch Trichromaten mit drei Rezeptortypen. Deren maximalen Empfindlichkeiten liegen jedoch mit 350 Nanometern (Ultraviolet) bereits im UV-Bereich des Spektrums, mit 450 Nanometern (Blauviolett) beim Blau und 530/580 Nanometern beim Grün-Gelb. Die Biene nimmt also UV-Licht wahr, dafür aber kein Rot – diese Wellenlängen erscheinen ihnen wie Schwarz.

Die Informationen zum Farbensehen bei Tieren im Vergleich zum Menschen sind sehr schön von der Fachhochschule Köln als Unterlagen zu Vorlesungen an der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik zusammengestellt worden. Sie finden die Seite hier.