Wilde Tiere in der Stadt – fächerübergreifendes Sprachförderprojekt

Das fächerübergreifende Sprachförderprojekt »Wilde Tiere in der Stadt« nutzt die Synergie der Fächer Biologie und Deutsch für ein vielfältiges Angebot an spannenden Forscheraufträgen. Thematisch an der Lebenswelt der Schüler/innen ausgerichtet unterstützt das Projekt selbstreguliertes Lernen durch Aufgaben mit hohem Aufforderungscharakter.

Erste Evaluationsergebnisse zum Einsatz der Materialien liegen vor. Die Evaluation zeigte, dass der Lernzuwachs der eingesetzten Aufgaben im Durchschnitt 20 % betrug. Die hier vorgestellten Aufgaben lagen alle über dem Durchschnitt und erwiesen sich damit als ausgesprochen lernwirksam.
Den Artikel zum fächerübergreifenden Sprachförderprojekt (Schneider-Badstieber; Wenning) in der Zeitschrift MNU (01/2019) finden Sie hier.

Das Reihenheft „Wilde Tiere in der Stadt – Ein Forscherheft für die Orientierungsstufe“ ISBN 978-3-8482-1263-7 ist über den Buchhandel erhältlich.

4 Filmtipps: Wasserkreislauf, Renaturierung von Flüssen, Umbau der Kloake Emscher und die Groppe

Planet Schule zeigt einen 5minütigen Film: Elemente stellen sich vor – Wasser. Der Film ist als Comic sehr anschaulich und zeigt den Wasserkreislauf und wo das Wasser überall hingeht, in Pflanzen, in Tiere, auf Gletscher und Gebirge, in Flüsse und Seen, ins Grundwasser und dabei geht nichts verloren…
Den Film findest du hier.

Xenius – Zurück zur Natur – Renaturierung von Flüssen: Doku (2014)
Der zweite Tipp ist von einem Kollegen, der zusammenfassend die Renaturierung von Flüssen in 25 Minuten zeigt.
Hier geht es zum Film!

Xenius: Wasser – wie unsere wertvollste Ressource erhalten bleibt: Doku (2017) 25 min
Der letzte Film ist im Ruhrgebiet unterwegs und ebenfalls von einem Kollegen. Dort findet man die letzte große Kloake Europas – die Emscher. 100 Jahre wurde der Fluss mit Abwasser von Haushalten und Kohleabbau belastet. Der Fluss war nahezu tot und stank. Durch den Emscherumbau wird der Fluss renaturiert, ein Generationenprojekt. Aber auch andere Projekte werden vorgestellt.
Hier geht es zum Film über die Emscher!

Phonescope – Mit dem Handy vergrößern!

In der Fortbildung „Rund um das Wasser“ gestern waren die Lehrkräfte sehr begeistert von dem Vergrößerungswerkzeug Phonescope, das als Aufsatz auf die Handykamera bis zu 30fach vergrößern kann. Dabei ist es mit ca. 15€ recht günstig.
Die blaue Wolle zum Eiswürfelangeln wurde eindrucksvoll vergrößert, aber was zeigen die beiden anderen Bilder?

Klimakiste für Schulen kostenlos. Jetzt bewerben!

Die KlimaKiste enthält Materialien, die Klimawandel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit vor Ort thematisieren. Sie regt zum Experimentieren an und bietet Impulse, um sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu engagieren.
Die KlimaKiste wurde im Rahmen des Programms KlimaKiste von ista macht schule und BildungsCent e.V. mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Essen-Holsterhausen entwickelt und erprobt.
Schulen können sich bewerben, um eine Kiste kostenlos zu erhalten. Weitere Informationen findest du hier.

Trophische Transfereffizienz geringer als erwartet

Wer kennt das nicht: jede höhere Trophiestufe verwertet nur 10% der unteren.
Eine Wiese mit z.B. 100 kg Pflanzenmasse würde damit 10 kg Pflanzenfresser und diese wiederum 1kg Fleischfresser hervorbringen.
Forscher des Leibnitzinstituts in Berlin haben nun herausgefunden, dass diese Zahlen für aquatische Systeme wohl zu groß sind. Sie untersuchten die komplette Biomasse in 2 Seen.
„Wir konnten feststellen, dass die Energieeffizienz geringer ist als allgemein angenommen: Sie liegt deutlich unter zehn Prozent. Die vorhandene Nahrung wird also schlechter verwertet als erwartet“, berichtet Thomas Mehner, der Hauptautor der Studie.

Rätsel: Wer hat das gesagt?

„Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigenGesellschaften zusammengenommen sind nicht Eigenthümer der Erde.
Sie sind nur ihre Besitzer, ihre Nutzniesser, und haben sie als boni patres familias den nachfolgenden Generationen verbessert zuhinterlassen.“

Erstaunlicherweise ist dies Zitat nicht von Indianern, Ökologen, Umweltschutzorganisationen oder von den Grünen sondern von Karl Marx, der am 5. Mai 1818 in Trier geboren wurde und in diesem Monat seinen 200.sten Geburtstag feiern würde. Das Zitat wurde im 3. Band des Kapitals von Friedrich Engels 1894 nach seinem Tod veröffentlicht. 

Karl Marx hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die kapitalistische Produktionsweise umweltzerstörerisch und nur eine höhere Gesellschaft in der Lage sei, die Naturgrundlagen zu schützen und zu bewahren.

Karl Marx (1818-1883)

Aktuelles aus den Biowissenschaften: Plastik stimuliert Bakterien im Meer

In der Zeitschirft VBio ist ein aktueller Artikel über die Auswirkungen von Plastikmüll. Neben Daten und Fakten, die zusammengestellt werden, beschäftigt sich eine Studie der ForscherInnen um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien vor allem mit den langfristigen Auswirkungen durch Bakterien, die den Plastikmüll abbauen und damit organisches Material freisetzen. Hier findest du den Artikel.

Web based Learning „Fleisch frisst Land“

Welche Auswirkungen hat mein Fleischkonsum in Deutschland auf die Natur und das Klima in Brasilien? Wenn du dazu für deinen Unterricht mehr darüber erfahren möchtest oder Material suchst, dann schau in die Unterrichteinheit des WWF. Begonnen wird mit einem einführenden Film.


Das Modul richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 und findest du hier.


Das Unterrichtsmaterial „Schwere Kost für Mutter Erde“ ergänzt den Film und kann auch individuell genutzt werden. In einer Doppelstunde kannst du mit dem Film einen unterhaltsamen Einstieg ins Thema gestalten und mit dem Unterrichtsmaterial komplexe Zusammenhänge gut veranschaulichen.


Übersicht zu allen Unterrichtsmaterialien des WWF