Das nächste Reihenheft ist heraus. Das Heft „Experimentieren mit Färberpflanzen 1“ ist eines von zwei Reihenheften zur Unterstützung von Experimenten mit Färberpflanzen. Beide Hefte beinhalten Steckbriefe, fachliche Informationen auch zu den Inhaltsstoffen sowie eine umfangreiche Experimentierkartei, die in der Schule ausprobiert und evaluiert wurde.
Clownfische leben als Paare oder im Haarem mit einem Weibchen und mehreren Männchen. Das größte Tier ist das Weibchen. Stirbt das Weibchen wechselt das größte Männchen das Geschlecht und wird zum Weibchen.
Doraden sind die ersten beiden Lebensjahre männlich. Ab einer Körpergröße von 30 cm werden sie weiblich.
Kompassquallen werden als Männchen geboren und entwickeln sich über ein Zwitterstadium im Laufe des Lebens zum Weibchen.
Beim Seepferdchen werden die Männchen trächtig. Die Weibchen spritzen die Eier in die Bauchtasche des Männchens, wo sie sich entwickeln.
Das Rätsel eignet sich gut für eine Recherche zu Geschlechtsumwandlungen bei Tieren.
„Wie und wie schnell entstehen neue Arten? Der Beantwortung dieser fundamentalen Fragen in der Biologie ist der Evolutionsbiologe Prof. Axel Meyer, Ph.D., von der Universität Konstanz mit seinem Team einen entscheidenden Schritt nähergekommen.“, so beginnt der Artikel , der die Erforschung der Artbildung von Buntbarschen in Kratersees Nicaraguas beschreibt.
Den Artikel und auch den Link zum Originalartikel finden Sie hier.
Robert Koch, ein deutscher Landarzt, interessierte sich neben seinen Patienten in seiner Freizeit für Milzbrand, eine Krankheit, die viele Herden infiziert hatte.
Die Krankheit tötet damals pro Jahr ca. 100.000 Tiere. Ihr Körper schwoll an und die Tiere starben innerhalb weniger Stunden, während schwarzes Blut aus ihren Körperöffnungen trat.
Die Krankheit trat nur im Sommer auf. Das Phänomen der verfluchten Weiden beschrieb, dass es Weideflächen gab, auf denen die Epidemie jedes Jahr regelmäßig wiederkehrte.
Tiere, die den Winter gesund im Stall standen, wurden auf den Wiesen, wo schon Tiere gestorben waren, in großer Zahl schnell krank und verendeten.
Zwei Fragen bzw. Rechercheaufgaben:
a) Was wurde aus dem einfachen Landarzt?
b) Wie erklärt man sich das Phänomen der verfluchten Weiden?
Beim Menschen leiden Waisenkinder oder Kinder, die den Verlust eines Elternteils erleben, oft ein Leben lang. Ein Studie bei Schimpansen läßt vermuten, dass dies auch bei ihnen so ist.
„Wie sieht digitaler Biologieunterricht aus? Wie gelangen Schülerinnen und Schüler zu verständnisorientierter biologischer Bildung? Was passiert mit den forschungsbezogenen und experimentellen Aufgabenstellungen? Wie sehen fördernde und fordernde Lernangebote aus?
Diesen Fragen will der Arbeitskreis Schulbiologie im VBIO im Rahmen einer virtuellen Seminarreihe nachgehen, deren Module jeweils Donnerstags von 16:45 – 17:45 Uhr stattfinden.“, so beschreibt der Arbeitskreis das spannende Angebot.
Weitere Informationen auch zur Anmeldung finden Sie hier.
Dank GPS-Signalen, die winzige Sender auf dem Rücken der Tiere senden, sind Sie dabei. Die App wurde vom Max-Planck-Institut für Ornithologie entwickelt und unterstützt als Citizen Sciene Projekt die Forscher. Sie können Wildtiere auf der ganzen Welt suchen, ihre Routen verfolgen und auch selbst Beobachtungen eingeben.
Werden Sie selbst Forscher oder lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler forschen. Eine Anleitung für die APP finden Sie hier.
Gestern stand in der Zeitung, dass jetzt auch im Kemnader Stausee die einheimischen Krebse durch die amerikanischen Krebse (Sumpfkrebs, Signalkrebs und Kamberkrebs) verdrängt werden.
Die amerikanischen Krebse übertragen die Krebspest. Diese Krankheit wird durch den Fadenpilz Aphanomyces astaci ausgelöst. Seine Sporen gelangen durch die Häutung der Krebse ins Wasser. Es handelt sich um eine tödlich verlaufende Krankheit bei einheimischen Flusskrebsen. Die amerikanischen Flusskrebs sind dagegen resistent.
Bereits 2013 konnten wir auf Exkursionen im Rahmen der Lehrerfortbildung an der Ruhr zum Thema „Neobiota“ die amerikanischen Krebse massenhaft finden.
Zu den Exkursionen entstand das Neobiota-Reihenheft, in dem auch die Informationen zu dem abgebildeten amerikanischen Flusskrebs enthalten sind.
Die ersten drei, die mir schreiben, welcher Krebs auf dem Foto zu sehen ist, erhalten ein Neobiota-Reihenheft.
„Gibt es einen Punkt auf der Erde, von dem aus man 50 km nach Süden, von dort aus 50 km nach Osten, dann 50 km nach Norden geht und wieder am Ausgangspunkt ankommt.“