Schnelleres Altern durch Stress – Neues aus der Wissenschaft

Graumull müsste man sein: Man bekäme fast nie Krebs, wäre bis ins Alter topfit und hätte ein langes Leben. Aber auch bei den Nagetieren mit den langen Zähnen sterben einige früher als andere. Was ist der Grund? Altern hängt mit Stress und Status zusammen. Die Lebenserwartung steigt mit Aufstieg in der Kaste. Arbeitermulle stehen unter Dauerstress und altern schneller.

Die Studie des Leibnitz Instituts für Alternsforschung und der Universität Duisburg-Essen zieht interessante Parallelen zum Menschen.

Sie finden die Studie hier.

Die Pressemitteilung über zwei weitere Artikel dazu, finden Sie durch den Link auf dem Bild.

Ein Kreuzworträtsel zu den Sinnen – selbstgemacht bei Learning App

Wer hat die meisten Riechzellen? Aal, Mensch, Schwein oder Hund? Für eine Experimentierkartei zu den Sinnen habe ich ein Kreuzworträtsel selbst erstellt. Das ging mit Learning-App sehr schnell.

LearningApp ist eine Plattform, auf der man selbst interaktive Lernformen erstellen kann. Es gibt aktuell 21 verschiedene Möglichkeiten, die man intuitiv für seine Bedarf füllen kann. Auch für Schülerinnen und Schüler leicht nutzbar.

Schau mal herein. 

Und hier ist das Sinneskreuzworträtsel.

Übrigens ist es der Aal.

Welcher Vogel auf Galapagos fängt seine Fische nicht selbst – ein Rätsel

Galapagos ist ein ungewöhnlicher Ort. Die Inseln erfordern unglaubliche Angepasstheiten der Bewohner an die unwirtlichen Bedingungen. Das Jagen von Fischen ist eine gute Möglichkeit an Nahrung zu kommen, aber nicht alle machen das selbst, sondern lassen jagen. Kommen die Jäger zurück um ihre Jungen zu füttern, bedienen sich andere. Wer jagt nicht selbst? Ist es der Blaufusstölpel, der Albatross, der Fregattvogel oder die Spottdrossel?

Tatsachlich sind es der Fregattvogel und die Spottdrossel. Fregattvögel bedienen sich bei den Albatrossen und Spottdrosseln haben sich auf die Blaufusstölpel spezialisiert. Galapagos ist unbedingt eine Reise wert. Das muss man gesehen haben 🙂

Wahr oder Falsch? – Der rote Farbstoff im Campari stammt ursprünglich aus einer Schnecke:-)

Der rote Farbstoff im Campari ist organisch und stammt aus einem Tier. Auf Lanzarote werden die Tiere auf Opuntien gezüchtet. Ursprünglich stammen die Tiere aus Südamerika.

Schon die Azteken haben versucht, die spanischen Eroberer mit getrockneten Tieren gütlich zu stimmen, aber die Spanier erkannten nächst nicht den Wert des tiefroten Färbemittels. 

Erst als die venezianische Kaufleute Stoffe damit färbten und ein regelrechter Run auf den Farbstoff entstand, wurde das Tier auf den Kanaren von den Spaniern gezüchtet und von dort nach Europa geschifft.

Tatsächlich färbte die Frma ihren Campari damit bis zum Jahr 2000. Dann wurde der Farbstoff durch synthetische Farbstoffe ersetzt.

Allerdings handelt es sich nicht um eine Schnecke, sondern um die Cochenille-Schildlaus, die getrocknet verarbeitet wird (siehe Abb. unten).

Zum Thema „Biologische Vielfalt“ ist dies eine schönes Recherchebeispiel für die Schätze der Natur. Auch in Kombination mit Geschichte als Projekt für den Unterricht geeignet.

Werkzeuggebrauch von Schimpansen ist kulturell erlernt – Neues aus der Wissenschaft

Werden Schimpansen Nüsse und Steine vorgesetzt, wissen sie damit von sich aus nicht viel anzufangen. In einem Feldexperiment zeigen Forschende der Universität Zürich, dass die Affen das Knacken von Nüssen mithilfe von Werkzeug nicht von sich aus erfinden, sondern diese komplexen Verhaltensweisen von anderen lernen müssen.

Die „Studie deutet darauf hin, dass die kulturelle Evolution von Schimpansen und Menschen kontinuierlicher verläuft, als bisher angenommen, und die kumulative Kultur, die primär dem Menschen zugeschrieben wird, bereits in Schimpansen angelegt sein könnte.“

Weiterlesen können Sie hier. Dort finden Sie auch die Originalarbeit.

Data-Kids – eine Seite mit erfrischenden Informationen zum Datenschutz für Kinder

Auf der Internetseite der Berliner Beauftragten für Datenschutz erfahren Kinder spannende Dinge rund um den Datenschutz. Sie erfahren, warum sie das Recht am eigenen Bild haben und was Memes mit Viren zu tun haben.

Es gibt eine Bastelanleitung für eine Webcam-Abdeckung, Spiele und einen Workshop für Kinder von der 4.-6. Klasse über 5 Unterrichtsstunden u.v.m.. Ergänzt wird das ganze durch Material für Lehrkräfte und Schnuffeline fragt sich, welche Gefahren es bei der Nutzung von Lernplattformen gibt.

Einge gelungene Seite mit einer Ergänzungsseite für Jugendliche,wenn Ihnen die Infos zu einfach sind. Mir haben Sie viel Spaß gemacht und ich habe auch einiges gelernt.

Hier geht´s zur Seite

Spaß am Naturschutz und Gutes tun – eine Studie untersucht die Motivation in Citizen Science Projekten

Passend zum Zähl-Mit Tag des NABU erscheint eine neue Studie zu Citizen Science Projekten. „Was treibt ehrenamtlich Forschende – sog. Citizen Scientists – an, sich in ihrer Freizeit an Untersuchungen zur biologischen Vielfalt zu beteiligen?“ Dieser Frage ist ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Anett Richter vom Thünen-Institut für Biodiversität in Braunschweig nachgegangen.