KI in der Zellforschung: Moscot enthüllt Zelldynamik in bisher unerreichter Detailtiefe – Neues aus der Wissenschaft

Dank einer neuen Technologie namens Moscot („Multi-Omics Single-Cell Optimal Transport“) ist es Forschenden nun möglich, Millionen von Zellen gleichzeitig zu beobachten, während sie sich zu einem neuen Organ entwickeln – zum Beispiel einer Bauchspeicheldrüse. Diese bahnbrechende Methode wurde von einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung von Helmholtz Munich entwickelt. Ihre Ergebnisse haben sie im renommierten Fachjournal Nature veröffentlicht.

Lesen Sie hier weiter: https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/ki-in-der-zellforschung-moscot-enthuellt-zelldynamik-in-bisher-unerreichter-detailtiefe

Erlebter Frühling 2025 – Der Wettbewerb für junge Naturforscher*innen

Mit dem diesjährigen Wettbewerb lädt die NAJU alle Kinder dazu ein, Frühblüher kennenzulernen, zu erforschen und ihren eigenen Fragen dazu nachzugehen. Zum Beispiel: Woher wissen die Pflanzen wann der Frühling kommt? Welche Frühblüher sind bei Hummeln besonders beliebt? Und was machen die Frühblüher eigentlich im Sommer? Taucht mit den Kindern in diese bunte, summende Welt ein und entdeckt zusammen die Natur! Alle Kinder bis 13 Jahre können teilnehmen, als einzelner Frühlingsforscherin, als NAJU- oder andere Kindergruppe, als Schulklasse oder Kindergartengruppe.

Alles Weitere auf der Seite der NaJu: https://www.naju.de/f%C3%BCr-kinder/erlebter-fr%C3%BChling/

Koralle beim Wandern ertappt – ein Video über diese ungewöhnliche Fortbewegungsart

Nicht alle Korallen sind riffbildend und unbeweglich. Manche gehen aktiv auf Wanderschaft – und nun ist auch klar, wie ihnen das gelingt. Korallen der Art Cycloseris cyclolites bewegen sich demnach fort, indem sie sich aufblähen und wieder zusammenziehen, was eine hüpfende Bewegung erzeugt. Auf diese Weise können sie mehrere Zentimeter am Tag zurücklegen. Diese Fähigkeit könnte die „Wanderkorallen“ auch fit für den Klimawandel machen, wie das Forschungsteam berichtet.

Hier geht zum Beitrag und Film im Online-Magazin scinexx: https://www.scinexx.de/news/biowissen/video-koralle-beim-wandern-ertappt/

Weihnachtsmannhelfer und Landschaftspfleger – Huftiere als „Nature based Solution“

Während Rentiere oft als treue Helfer des Weihnachtsmanns gelten, leisten sie in der realen Welt einen weit größeren Beitrag: In der Arktis spielen die Tiere eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel und für den Erhalt der Biodiversität. Prof. Dr. Carsten Müller von der TU Berlin untersucht in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, wie Rentiere durch ihre Beweidung die Böden schützen, den Kohlenstoffhaushalt beeinflussen und die Vielfalt von Pflanzen und Tieren fördern können. Die Erkenntnisse könnten neue Ansätze für den globalen Umwelt- und Klimaschutz liefern.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite der TU Berlin: https://www.tu.berlin/nachrichtendetails/weihnachtsmannhelfer-und-landschaftspfleger

Naturschutz-Paradoxon: Invasive Arten sind in ihrer alten Heimat oft bedroht

Vom Menschen eingeführte nichtheimische Arten gehören zu den Haupt-Verursachern des globalen Artenrückgangs – bei 60 Prozent der in den vergangenen Jahrzehnten weltweit ausgestorbenen Arten waren sie mitverantwortlich. Zu den nichtheimischen Säugetieren gehören in Mitteleuropa Arten wie die Wanderratte, das Mufflon oder der Mink. Nun zeigt eine Studie unter Leitung von Biolog*innen der Universität Wien und der La Sapienza Universität in Rom, dass manche dieser von Menschen verbrachten Arten in ihrem Heimatgebiet selbst gefährdet sind.

Wenn Sie weiterlesen möchten, können Sie das auf der Seite der Universität Wien: https://medienportal.univie.ac.at/media/aktuelle-pressemeldungen/detailansicht/artikel/naturschutz-paradoxon-invasive-arten-sind-in-ihrer-alten-heimat-oft-bedroht/

Warum Tiefschlaf unser Gedächtnis fördert – Neues aus der Wissenschaft

Seit fast 20 Jahren weiß man, dass langsame, synchrone Erregungswellen während des Tiefschlafs die Gedächtnisbildung unterstützen. Unbekannt war bisher, warum das so ist. Im Fachmagazin Nature Communications* liefert ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin nun einen Erklärungsansatz. Danach machen die langsamen Wellen die Hirnrinde, den Sitz des Langzeitgedächtnisses, besonders empfänglich für Informationen. Die Erkenntnisse könnten zur Optimierung von Behandlungsansätzen beitragen, die die Gedächtnisbildung von außen unterstützen sollen.

Den Artikel finden Sie auf der Seite der Charité: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/warum_tiefschlaf_unser_gedaechtnis_foerdert

Who is who in botany – eine LearningApp passend zur Fortbildung „Biodiversität der Ufervegetation“

Kennen Sie sich mit der Vegetation an Gewässern aus? Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie hier Ihr Wissen testen oder die App für sich oder Ihre Schüler:innen zum Lernen nutzen. Unter Fortbildung finden Sie auch ein Selbstlernangebot dazu: https://direktzunw.de/fortbildungen/

Und hier geht´s zur App: https://learningapps.org/display?v=pd4q9ttcj23

Wenn Sie Ihnen gefällt, gibt es hier noch eine weitere App dazu, weil nicht alle Pflanzen übersichtlich auf die Seite passten: https://learningapps.org/display?v=pwum7d4g523

Die Weihnachtsfrage: Sind Agavendicksaft & Co. besser als Haushaltszucker?

Die meisten Verbraucher:innen in Deutschland süßen ihre Speisen mit herkömmlichem Zucker, der in Europa fast ausschließlich aus der Zuckerrübe gewonnen wird. Aber man kann auch mit anderen Produkten süßen. So machen „exotische“ süßende Alternativen von sich reden, wie Ahornsirup, Agavendicksaft, Rohr- und Kokosblütenzucker. Immer wieder hört und liest man, dass sie nachhaltiger oder sogar „gesünder“ sein sollen als herkömmlicher Rübenzucker. Stimmt das?

Hier eine Zusammenfassung des Lebensmittelverbandes mit einer Studie aus der Schweiz: https://www.lebensmittelmagazin.de/wissen/20210310-nachhaltigere-zuckeralternativen-sind-agavendicksaft-und-co-besser-als-haushaltszucker/

Und hier ist Film über die Verarbeitung von Zuckerrüben vom Planet Schule.