
Seit über hundert Jahren prägt die Mendelsche Genetik unser Bild von Vererbung: Ein Gen, ein Merkmal. Ein Modell, das in vielen Lehrbüchern bis heute nachhallt – und das zugleich immer häufiger an seine Grenzen stößt. In einem Perspektivenartikel, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Genetics“, fordert eine internationale Autorengruppe deshalb ein grundlegendes Umdenken: Weg von der Suche nach einzelnen, klar abgegrenzten Genwirkungen – hin zu experimentellen Ansätzen, die genetische Komplexität nicht als Störfaktor behandeln, sondern als Ausgangspunkt.
Wenn es Sie interessiert, können Sie den Artikel auf der Seite de MPI für Biologie Tübingen lesen: https://www.bio.mpg.de/514559/news_publication_26154217_transferred