Skalierungsfreie Schätzung der Wahrscheinlichkeit: So trifft das Gehirn Vorhersagen – Neues aus der Wissenschaft

Ein Videospieler etwa reagiert auf Ereignisse auf dem Bildschirm, die innerhalb von Millisekunden oder erst nach mehreren Sekunden eintreten. Ein Boxer wiederum antizipiert die Aktionen seines Gegners – selbst wenn dieser schneller oder langsamer agiert als frühere Kontrahenten.
Die Studie zeigt, dass das Gehirn kontinuierlich einschätzt, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas innerhalb der nächsten drei Sekunden passiert.

Weitere Informationen auf der Seite der ESI, der Goethe-Universität Frankfurt, des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik: https://esi-frankfurt.de/de/news/2026/01/paper-on-anticipation/

Pflanzen als Umweltsensoren: Citizen-Science-Daten zeigen den Einfluss von Urbanisierung auf Klima und Böden

Wie ist es um die Umwelt unserer Städte bestellt? Pflanzen spiegeln die städtischen Klima- und Bodeneigenschaften präzise wider. Mit Hilfe von über 80 Millionen Beobachtungen aus Pflanzenbestimmungs-Apps gelang es Forschenden des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie nun, ein detailliertes Bild kleinräumiger Klima- und Bodenbedingungen für 326 europäische Städte zu zeichnen.

Weitere Infos auf der Seite des Max-Planck.Instituts für Biogeochemie: https://www.bgc-jena.mpg.de/pm-pflanzen-als-umweltsensoren

Pudding-Osmose? – ein Experiment in der Küche

Ich habe Vanillepudding gekocht und in Schalen gefüllt. Da ich die Haut oben nicht gerne mag, hatte ich die Idee, weniger Zucker in den Pudding zu geben und statt dessen, Zucker auf die Fläche oben zu streuen. Das Resultat war, dass der Pudding Flüssigkeit abgesondert hat und nun der Pudding in Flüssigkeit schwamm – wie das Video zeigt. Pudding-Osmose, sagte eine Kollegin, die zum Essen zu Besuch kam. Geschmacklich war der Pudding übrigens einwandfrei, nur etwas fest 😉 

Nur eine dumme Kuh! – oder? – Neues aus der Wissenschaft

Eine Braunvieh-Kuh aus Kärnten kratzt an unseren Vorstellungen von Tierintelligenz: Forscher:innen des Messerli Forschungsinstituts der Vetmeduni beobachteten eine österreichische Kuh, die einen Besen als multifunktionales Werkzeug benutzte – eine seltene Form der Werkzeugnutzung, die zuvor nur bei Schimpansen bestätigt worden war.

Falls Sie dies interessiert, können Sie auf der Seite der Veterinärmedizinischen Universität Wien weiterlesen: https://www.vetmeduni.ac.at/universitaet/infoservice/presseinformationen/presse/nur-eine-dumme-kuh-oder